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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schritt für Schritt auf die Weide

03.05.2017

Mentzhausen /Rüderhausen Ein fester Termin im Frühjahr ist für den Gnadenhof Pferdeoase der Auftrieb auf die Sommerweiden in Nordmentzhausen. Vom Stammsitz an der Friedrich-Rüder Straße in Rüdershausen – dem Winterquartier – läuft das Ritual unter dem Begriff „Almauftrieb“ bereits seit mehr als 20 Jahren auf der rund einen Kilometer langen Wegstrecke ab.

 Anreise aus Portugal

Etliche Helfer, teilweise weit angereist, waren jetzt wieder dabei. Unter den 100 Besuchern waren auch bekannte Gesichter aus Hamburg, Celle und Kiel. Das Ehepaar Reinders aus Leer ist stets dabei. Die weiteste Tour hatte das Ehepaar Hobbensiefken hinter sich gebracht, das vor Jahren ihr Domizil in Portugal aufgeschlagen hatte. Reiner Hobbensiefken freute sich sehr über das Wiedersehen mit seinen betagten Vierbeinern.

 Organisation das A & o

Die fachliche Einweisung, das richtige Anlegen der Trense, des Zaumzeugs und der Halfter übernahmen der Gnadenhof-Betreiber Bernhard Kutz und Stallmeister Florian Krüger. „Die Organisation ist beim Almauftrieb das A und O“, sagte Bernhard Kutz vor dem Auftrieb. Dieser wurde aufmerksam von Hofbesitzerin Ingrid Lindenberger, die gleichzeitig 1. Vorsitzende des Gnadenhofs ist, verfolgt.

Und so ging es dann an der Leine geführt im Gänsemarsch los. „Der Transport im Hänger würde viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. So gestaltet sich das Ganze wesentlich stressfreier“, betonte Bernhard Kutz. In diesem Jahr standen zwei Touren an. Insgesamt wurden 60 zum Teil betagte Pferde, das älteste ist 31 Jahre alt, auf drei große Weiden verteilt.

 Zahnkontrolle

Ein eindrucksvolles Bild wurde auf der Straße mit der ziehenden Karawane geboten. Unter den Gästen waren etliche Sponsoren. Und gerne bringen sich auch Fachleute wie die Tierärzte Dr. Ulrich Bade aus Ovelgönne und Dr. Jürgen Block aus Brake ein.

Eine Woche vor dem Auftrieb hatte Dr. Hans-Hermann Lagershausen aus Berne die Zähne der Vierbeiner geprüft, geraspelt und gerundet. So ist eine gute Futteraufnahme gegeben. So triff das Motto des Gnadenhofs wohl besonders gut zu: Vom Abstellgleis ins Paradies.

Dennoch gibt es für die Pferdeoase immer wieder Herausforderungen. Größere finanzielle Investitionen wie der Bau von Boxen und der weitere Ausbau und die Instandhaltung des Hofes sind notwendig. Über jeden weiteren Sponsor – auch kleine Beträge helfen – würden sich die Hofbetreiber freuen.

 Zünftige Brotzeit

Nach dem Almauftrieb stand dann im Stall die verdiente Brotzeit auf dem Programm. Dazu gehören auch der Leberkäse, die Weißwurst und die Brezel. Dazu mundeten bei Kaffee, Tee und diverse Torten.


     www.gnadenhof-pferdeoase.de 
     www.nwzonline.de/wesermarsch/fotos 

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