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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schützen rüsten sich fürs digitale Zeitalter

11.01.2016

Reitland Ein durchweg positives Fazit zog der Vorstand des Schützenvereins Reitland am Freitag bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim. Der 1. Schießsportleiter Volker Kächele lieferte einen beeindruckenden Bericht über die Ergebnisse der Schützen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene ab.

Alleine bei den Bezirksmeisterschaften holten die Reitlander 13 Goldmedaillen, 10 silberne und 10 bronzene. Bei den Deutschen Meisterschaften fuhren acht Reitlander Schützen nach München, Hannover oder Dortmund und gingen neunmal an den Start. Dies waren Renate Behrens, Manfred Büsing, Siegried Sommer, Reiner Meinen (alle Luftgewehr Auflage), Fritz Büsing, Barabara Kerstein, Gertrud Lübben, Reiner Meinen (alle Luftpistole Auflage) sowie Jörg Hullmann mit der Zentralfeuerpistole. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Renate Behrens, Fritz Büsing, Manfred Büsing, Jörg Hullmann, Astrid Kächele, Volker Kächele, Barbara Kerstein, Gertrud Lübben, Reiner Meinen, Kim Neels, Günter Sommer, Siegried Sommer und Insa Helms mit dem Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet.

„2015 markiert aber auch den Aufbruch des Schützenvereins ins digitale Zeitalter“, sagte Volker Kächele und meinte damit die erste elektronische Schießanlage, die im Herbst installiert und in Betrieb genommen wurde. Als IT-Spezialist sorgte er für die Programmierung der Anlage, so dass sie für die Schützen uneingeschränkt zur Verfügung stand. „Es hat reibungslos geklappt. Wir waren sehr froh darüber“, betonte der Vorsitzende Joachim Marburg. Mit diesen guten Erfahrungen plane der Verein nun die Anschaffung von weiteren sieben elektronischen Schießanlagen.

Dafür erdachte Kassenwart Fritz Büsing eine sogenannte Baustein-Aktion, die er der Versammlung vorstellte. Dabei können Mitglieder und Freunde des Vereins für 100 Euro einen Baustein erwerben. Hierbei handelt es sich um ein zinsloses Darlehen, das spätestens nach vier Jahren garantiert wieder zurückgezahlt sein wird. Je nach Kassenlage sollen jedes Jahr per Los 10 bis 15 Bausteine ermittelt und zurückgezahlt werden, so dass die neue Anlage irgendwann bezahlt ist. Würden mehr Bausteine als nötig verkauft, werde man das Geld für die Anschaffung von Schießgeräten einsetzen. Es sei auch möglich, den Baustein als Spende anzusehen oder unabhängig davon eine Spende für die Anlage zu leisten, erklärte Joachim Marburg.

Das Finanzierungskonzept gefiel den Schützen und sie sprachen sich einstimmig dafür aus. Noch während der Versammlung wurden einige Bausteine verkauft. So können die sieben Schießanlagen bereits im Februar bestellt werden. Da sie eine halbjährige Lieferzeit haben, können sie ohnehin erst im August eingebaut werden.

„Unsere Erfolge sind nur möglich durch zahllose Übungsstunden und hervorragende Trainingsbedingungen“, sagte der Vorsitzende und wies auf die Bedeutung der elektronischen Schießanlagen hin, die mit hoher Präzision arbeiten und für die Schützen ein wichtiges Kriterium für gute Leistungen sind.

Das diesjährige Schützenfest des Vereins findet am 11. und 12. Juni am Feuerwehrhaus statt. Bereits am 29. April wird das Königshaus proklamiert. Ein wichtiger Wettkampf ist aber zuvor das vereinsinterne Luftpistolenpokalschießen am 13. Januar im Vereinsheim.

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