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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schuhkarton neben Gründerzeit-Bauten

16.02.2016
Betrifft: NWZ -Bericht „Nordenhamer investiert an Atenser Allee“ vom 3. Februar

Als Ingenieur für Raum- und Umweltplanung komme ich aus dem Kopfschütteln überhaupt nicht mehr raus, aua…

Wie kann ein heutiges (nebenbei gesagt: auswärtiges) Ingenieurbüro einen ganzen Wohnkomplex an der Atenser Allee, einer der ältesten Hauptdurchgangsstraßen Nordenhams, mit entsprechender alter Architektur, konzipieren, der mehr zu einer mediterranen Schuhkarton-Architektur in einer Nebenstraße eines Wohngebietes passt als zu den Gründerzeitbauten einer Hauptstraße, in die sie hineinpassen müsste?

Kein einziges der auf dieser und der anderen Straßenseite vorhandenen Gebäude in der näheren Umgebung weist eine derartige Fenster- und Fassadengestaltung auf. Den Teil „Einpassen in die nähere Umgebung“ scheinen die Architekten bei ihrem Studium verpasst zu haben. Mein alter Bauplanungsprofessor wäre jetzt schon rot angelaufen.

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Wie kann eine Nordenhamer Baudezernentin allen Ernstes behaupten, diese Mediterran-Architektur würde sich „sehr gut“ in die „nähere“ Umgebung im Nordenhamer Gründungsstadtteil Atens einpassen? Wo sind die Referenzbauten denn? Brille aufsetzen: Rechts und links sind Gründerzeitbauten. Sollen die das sein, die passen? Mein Planungsprofessor verschwindet gerade an die Decke…

Wie kann der Nordenhamer Bauausschuss tatsächlich diese Planung, die der an der Müllerstraße (mit ähnlicher alter Baustruktur) extrem ähnelt, gutheißen und absegnen? Farbgestaltung allein macht noch keinen guten Baustil (auch nicht nach fast der gleichen Farbkorrektur an der Müllerstraße). Aber 2,5 Millionen Investitionssumme lassen sowas gerne übersehen, oder? Raten Sie mal, wie der Neubau nach Abriss vom alten „Hotel zur Post“ an der Bahnhofstraße wohl aussehen wird… Genau (...)

Wilfried Wittkowsky Nordenham

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