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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nadelöhr noch bis zum Jahresende

20.10.2017

Schweewarden Dass es eng werden würde auf der Ortsdurchfahrt in Schweewarden, war von vorneherein klar. Dass es räumlich so eng werden würde, dass sich Tiefbauarbeiter und Straßenbauer auf die Füße treten, war jedoch nicht absehbar. Folglich konnte nicht gleichzeitig am Einbau neuer Gas- und Wasserleitungen sowie Stromkabel und an neuen Entwässerungsanlagen sowie dem Straßenbord gearbeitet werden.

 In Verzug geraten

Zwei weitere Unwägbarkeiten haben die Ende August gestarteten Arbeiten für einen neuen kombinieren Geh- und Radweg an der Nordseite der Schweewarder Ortsdurchfahrt so sehr in Verzug gebracht, dass sie nicht wie erhofft Anfang November abgeschlossen werden können.

Anlieger trugen Unklarheiten über die Grundstücksgrenzen vor, so dass erst noch Vermessungsarbeiten nötig wurden. Zudem verhinderten viele Regentage einen zügigen Baufortschritt.

„Wenn das zurzeit gute Wetter so bleibt, wird es jetzt recht flott weitergehen“, sagt Richard Meyer, Mitarbeiter im Tiefbauamt der Stadt. Sollten keine neuen Schlechtwetterperioden dazwischen kommen, könnten alle Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Den Abschluss werden die etwa drei Tage in Anspruch nehmenden Arbeiten für eine neue Fahrbahndecke bilden. Für das Aufbringen des Asphalts sind allerdings Temperaturen von plus 5 bis 10 Grad Voraussetzung.

 128 Meter lang

Dabei geht es um den 128 Meter langen Abschnitt der Ortsdurchfahrt zwischen der Langlütjenstraße und dem Bovinger Tief.

Die neuen Gas- und Wasserleitungen und Stromkabel sind inzwischen eingebaut. Jetzt müssen nur noch die Hausanschlüsse von den alten auf die neuen Leitungen umgelegt werden.

Das soll bis kommenden Mittwoch geschehen. Bereits am Montag rücken die Straßenbauer an, um mit den Arbeiten für die neuen Entwässerungsanlagen und den Straßenbord zu beginnen. Daran wird sich die Pflasterung des Geh- und Radweges anschließen.

 Halbseitig gesperrt

Während der Bauarbeiten wird die Ortsdurchfahrt in diesem Abschnitt halbseitig gesperrt bleiben. Eine Ampelanlage ist installiert. Die Durchfahrt ist nur 2,75 Meter breit. Wegen dieser Enge werden Großraumtransporte weiterhin über Abbehausen nach Butjadingen und umgekehrt umgeleitet.

Neue Versorgungsleitungen auf der Nordseite sind nötig, weil die alten auf der Südseite liegen und dort Platz machen müssen für eine Verschiebung der Fahrbahn um 1,4 Meter nach Süden. Damit wird der nötige Platz gewonnen für einen 2,5 Meter breiten kombinierten Geh- und Radweg auf der Nordseite.

Dieser neue Geh- und Radweg wird eine Lücke schließen: Er wird direkt anschließen sowohl an den in Richtung Waddens führenden Radweg als auch an den bereits vorhandenen Geh- und Radweg an der übrigen Schweewarder Ortsdurchfahrt.

 Stadt zahlt auch

Das Land übernimmt die Kosten von etwa 100 000 Euro für die neue Fahrbahndecke der Landesstraße und die Hälfte der Kosten für den Geh- und Radweg.

Die andere Hälfte für Geh- und Radweg sowie die Kosten für den Gehweg an der Südseite von insgesamt 130 000 Euro muss die Stadt Nordenham tragen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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