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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Industrie: Deponie-Projekt und Bürger-Dialog beeindrucken

09.10.2019

Schweewarden /Galing Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion beschränken sich nach den Worten ihres Vorsitzenden Hans Francksen nicht nur auf Gremienarbeit. Ihr Interesse richtet sich vielmehr auch auf das unmittelbare Geschehen vor Ort. Dazu gehören unter anderem wichtige Projekte und Aufgabenstellungen von struktur-, wirtschafts-, bildungs- und umweltpolitischer Relevanz.

So kam es jetzt zu einem Austausch mit Dr. Günter Halle über die Erweiterung und Bewirtschaftung der Deponien in Galing bei Schweewarden. Günter Halle leitet bei der Nordenhamer Zinkhütte das Deponie-Management und gehört zur Geschäftsleitung der Hütte.

Weil die Kapazität der 1989 in Betrieb genommenen Deponie Galing II nur noch bis Mitte/Ende dieses Jahres ausreichte, hatte die Zinkhütte schon im Jahr 2012 mit den Planungsverfahren für eine neue – Galing III – begonnen. Sie ist, wie die NWZ bereits ausführlich berichtet hat, in direkter Nachbarschaft genehmigt und in einem ersten Abschnitt im Mai dieses Jahres in Betrieb genommen worden.

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Hier werden eisenhaltige Rückstände (Jarofix) aus der Produktion der Nordenhamer Zinkhütte deponiert. Von 1974 bis 1989 hatte die Zinkhütte Galing I betrieben. Diese Deponie ist von 1994 bis 1996 rekultiviert worden.

Die neue Deponie Galing III soll entsprechend dem Bedarf nach und nach wachsen. Ihre Kapazität soll für 25 Jahre reichen. Sie wird in vier Abschnitten realisiert.

Auf den ersten Bauabschnitt, dessen zweiter Teil bis Ende dieses Jahres vollendet sein soll, folgen alle sechs bis sieben Jahren weitere Bauabschnitte.

Insgesamt rund 30 Millionen Euro, so erfuhren die SPD-Kreistagsabgeordneten, wird die Nordenhamer Zinkhütte unter Einbeziehung der Kosten für die jetzt abgedeckte Deponie Galing II für die Gesamtbaumaßnahme aufwenden.

In der Zinkproduktion fallen, wie die NWZ berichtete, verschiedene Nebenprodukte an. Die im ersten Prozess-Schritt entstehende 96-prozentige Schwefelsäure wird an andere Industriebetriebe verkauft. Die Hütte arbeitet nachhaltig und nutzt weitere Nebenprodukte wie Cadmium, Kupfer-, Blei-Silber-Verbindungen. Übrig bleiben eisenhaltige Rückstände (Jarofix), die früher als Schlamm eingelagert wurde.

Seit 2011 wird es unter Zugabe von Kalk aufbereitet, mit Zement versetzt und zu Jarofix aufbereitet. Nach einer Zwischenlagerung von bis zu 10 Tagen wird dieser fest gewordene Abfall mit Container-Lastwagen auf die Deponie gebracht. Die Verfestigung von Jarosit in Jarofix hat, wie die NWZ ebenfalls bereits ausführlich berichtete, die Deponierung umweltfreundlicher und einfacher gemacht.

Die SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich nicht nur von der professionellen Planung und Umsetzung des in der Region wohl größten Deponieprojekts beeindruckt, sondern auch von der beispielhaften Kommunikation zwischen dem Industriebetrieb und der betroffenen Bevölkerung aus Schweewarden und Tettens.

Als abschließendes Highlight genossen die Teilnehmer den abendlichen Blick von der Deponie Galing II als in der Wesermarsch mit 20 Metern wohl höchstem Geländeplateau direkt auf das offene Meer sowie auf die Terminals von Bremerhaven, von denen gerade zwei Kreuzfahrtschiffe abgelegt hatten.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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