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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schweewarden: Nadelöhr geht in die Verlängerung

20.12.2017

Schweewarden Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Schweewarden werden nicht – wie im Oktober erhofft – bis zum Jahresende abgeschlossen. Nicht nur bis Ende dieses Jahres, sondern auch noch mindestens sieben bis acht Wochen im neuen Jahr wird die Landesstraße (Burhaver Straße) im 128 Meter langen Abschnitt zwischen der Langlütjenstraße und dem Bovinger Tief halbseitig gesperrt bleiben.

Die Ampelanlage bleibt weiter in Betrieb. Die Durchfahrt ist nur 2,75 Meter breit. Wegen dieser Enge werden Großraumtransporte weiterhin über Abbehausen nach Butjadingen und umgekehrt umgeleitet.

Die Verzögerungen sind nach Auskunft von Richard Meyer, Mitarbeiter im Tiefbauamt der Stadt, jedoch nicht auf die Schlechtwetterphasen der vergangenen Wochen zurückzuführen. Mehr Zeit als anfangs einkalkuliert haben der Einbau neuer Gas- und Wasserleitungen sowie die Verlegung von Strom- und Telekommunikationskabel und der Hausanschlüsse in Anspruch genommen.

Jetzt ist aber der kombinierte Gehr und Radweg an der Nordseite fertiggestellt. Es fehlen noch der neue Gehweg an der Südseite und die neue Fahrbahndecke.

Noch in dieser Woche sollen die Arbeiten an den Verkehrsinseln an der Einmündung der Langlütjenstraße in die Ortsdurchfahrt abgeschlossen werden. Ein Teil der Verkehrsinseln wird für eine etwa drei Meter breite Radfahrer- und Fußgänger-Furt abgesenkt. Zudem wird der Straßenbord an der Ecke beim Schweewarder Feuerwehrhaus abgesenkt. Hinzu kommt eine Fahrbahnmarkierung.

So wird der jetzt neu geschaffene Rad- und Fußwegabschnitt anschließen an den bereits vorhandenen Geh- und Radweg an der übrigen Schweewarder Ortsdurchfahrt in Richtung Blexen/Nordenham.

In entgegengesetzter Fahrtrichtung schließt der Neubau bereits an den in Richtung Waddens führenden vorhandenen Radweg an.

Der neue Geh- und Radweg an der Schweewarder Ortsdurchfahrt wird somit eine Lücke zwischen Nordenham und dem Seebad Burhave schließen.

Ab Weihnachten macht die Straßenbaufirma Winterpause. Wenn das Wetter mitspielt, werden die Arbeiten in Schweewarden ab der zweiten Januarwoche wieder aufgenommen. Bei einem Wintereinbruch wird es zu Verzögerungen kommen.

Nach Einschätzung von Richard Meyer werden etwa sechs Wochen benötigt, um den neuen Gehweg an der Südseite der Ortsdurchfahrt zu bauen. Den Abschluss des Vorhabens werden die etwa drei Tage in Anspruch nehmenden Arbeiten für eine neue Fahrbahndecke bilden. Voraussetzung für das Aufbringen des Asphalts sind allerdings Temperaturen von plus 5 bis 10 Grad.

Richard Meyer rechnet nicht damit, dass noch im Februar die neue Fahrbahndecke aufgebracht werden kann. Denn bei Kälte werden die Asphalt-Mischwerke geschlossen, so dass kein Asphalt angeliefert werden kann. Nötig sind Plustemperaturen über eine längere Zeit.

Die Kosten für die neuen Radweg- und Gehwegabschnitte sowie die neue Fahrbandecke sind auf 230 000 Euro veranschlagt. Davon 100 000 Euro zahlt das Land, so dass die Stadt 130 000 Euro aufbringen muss.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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