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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sieben Monate Nadelöhr – Ende in Sicht

06.04.2018

Schweewarden Nach mehrmonatigen Verzögerungen ist jetzt ein Ende für das Nadelöhr Ortsdurchfahrt Schweewarden in Sicht. „Von weiteren Schlechtwetterperioden gehen wir nicht mehr aus“, sagt Richard Meyer, Mitarbeiter im Tiefbauamt der Stadt.

Wie die NWZ von ihm erfahren hat, sollen die Pflasterarbeiten am neuen Gehweg an der Südseite der Ortsdurchfahrt Ende April abgeschlossen sein. Dann fehlen nur noch die neue Asphaltdecke der Fahrbahn und die Markierungsarbeiten.

Die Asphaltierung wird etwa drei Tage in Anspruch nehmen. Davon an zwei Tagen wird die bisher halbseitig gesperrte Ortsdurchfahrt komplett gesperrt.

Voraussichtlich ab Mitte Mai – nach Ende der Markierungen – wird es keine Ampelanlage mehr geben, sondern endlich wieder freie Fahrt auf beiden Fahrbahnseiten in Schweewarden.

Halbseitig gesperrt

Seit dem Start der Bauarbeiten Ende August vergangenen Jahres ist die Landesstraße in Schweewarden (Burhaver Straße) in dem 128 Meter langen Abschnitt zwischen der Langlütjenstraße und dem Bovinger Tief halbseitig gesperrt.

Die Durchfahrt ist hier lediglich 2,75 Meter breit. Wegen dieser Enge werden Großraumtransporte seither über Abbehausen nach Butjadingen und umgekehrt umgeleitet. Diese Umleitung wird für alle Fahrzeuge an den zwei Tagen – voraussichtlich Anfang Mai – gelten, wenn die Asphaltierungsarbeiten eine Vollsperrung nötig machen.

Zum Bauvorhaben an der Schweewarder Ortsdurchfahrt gehören drei Bereiche: ein kombinierter Geh- und Radweg auf der Nordseite (dieser ist im Dezember fertiggestellt worden), ein Gehweg auf der Südseite und eine neue Fahrbahndecke.

Damit soll die Schweewarder Ortsdurchfahrt aufgewertet und sicherer werden. Der neue Geh- und Radweg schließt eine Lücke zwischen Nordenham und dem Nordseebad Burhave. Denn der neue Weg knüpft an den bereits vorhandenen an der Ortsdurchfahrt Richtung Blexen/Nordenham an. In entgegengesetzter Fahrtrichtung wird der Anschluss an den in Richtung Waddens führenden Radweg geschaffen.

Bereits seit dem Jahr 2008 ist über diesen Lückenschluss der Radweg-Verbindung an der viel befahrenen Ortsdurchfahrt in Schweewarden diskutiert worden. Auch wegen der stark verschlissenen Fahrbahn dieses Landesstraßen-Abschnitts gibt es seit langer Zeit Handlungsbedarf.

Die Kosten für die neuen Gehweg- und Radwegabschnitte sowie die neue Fahrbahndecke belaufen sich auf 230 000 Euro. Davon 100 000 Euro zahlt das Land, 130 000 Euro die Stadt Nordenham.

Dies sind die Gründe für die mehrmonatigen Verzögerungen des Vorhabens:

Neue Leitungen

Zunächst traten Unklarheiten über die Grundstücksgrenzen der Anlieger auf. Vermessungsarbeiten wurden nötig. Deutlich mehr Zeit als anfangs kalkuliert, beanspruchte der Einbau neuer Gas- und Wasserleitungen sowie die Verlegung von Strom- und Telekommunikationskabel und der Hausanschlüsse.

Nach der Winterpause konnte dann bis vor Ostern am südlichen Gehweg nur jeweils für zwei bis drei Tage gearbeitet werden, weil immer wieder Frost oder starke Regenfälle dazwischen kamen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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