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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Einstimmig für zweites Gewerbegebiet

07.09.2019

Schwei Einstimmig hat sich der Rat am Donnerstagabend für ein zweites Gewerbegebiet in Schweierfeld ausgesprochen. Dafür soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden, und das Vorhaben soll auch im Flächennutzungsplan der Gemeinde aufgeführt werden.

Ziel: Das etwa 30 Hektar große Gebiet soll in das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises aufgenommen werden, das der Kreistag bis Jahresende beschließen will. Bislang will die Kreisverwaltung an dieser Stelle nur 10 Hektar im RROP vormerken lassen. Grund: Es seien schon 138 Hektar für das interkommunale Gewerbegebiet Havendorf vorgesehen. Das Problem: Sollte dann doch mehr Fläche in Schweierfeld gebraucht werden, ist eine Erweiterung sehr schwierig.

Das Gebiet soll südlich der Bundesstraße 437 und direkt an der künftigen Küstenautobahn liegen. Es soll das 10 Hektar große Gewerbegebiet ergänzen, das nördlich der Bundesstraße erschlossen worden ist. Hier will sich die Unternehmensgruppe Thieling ansiedeln, außerdem ist eine neue Rettungswache geplant.

Die CDU hatte die Aufstellung eines Bebauungsplanes und seine Aufnahme in den Flächennutzungsplan beantragt, Ende August im Infrastrukturausschuss des Rates dafür zunächst aber nur die Unterstützung der Grünen bekommen.

CDU-Fraktionschef Günter Busch warnte vor einem RROP ohne die 30 Hektar: „Damit wären uns die Hände gebunden.“ Sein Fraktionskollege Horst Wieting mahnte: „Wir müssen ein Zeichen setzen.“

Diese Dringlichkeit bestätigte auch der SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam: „Wir dürfen nicht fahrlässig Zeit verstreichen lassen.“ Es sei doch gerade die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung, die von der Gemeinde Stadland höhere Steuereinnahmen zum Ausgleich des Haushalts fordere. Diese Steuereinnahmen seien nur durch die Ansiedlung neuer Betriebe zu erreichen.

Schweierfeld sei für die Gemeinde, die kaum noch freie Gewerbeflächen habe, kurzfristig wichtig, falls ansiedlungswillige Firmen anklopfen. Havendorf dagegen sei eher „eine Option für künftige Generationen“, sagte Siegmar Wollgam.

Michael Sanders (FDP) verwies auch darauf, dass die Gas- und Abwasseranschlüsse durch ein zweites Gewerbegebiet deutlich günstiger für die Unternehmen würden. Bürgermeister Klaus Rübesamen (SPD) betonte, die von Günter Busch in diesem Zusammenhang öffentlich genannten Summen seien viel zu hoch gegriffen. Die aktuellen Zahlen lägen bei 10 Prozent der von Busch genannten 350 000 Euro.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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