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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Rund 68 Millionen Euro für Deichverstärkung verbaut

31.08.2019

Schweiburg Die Arbeiten zur Verstärkung des Deichs am südöstlichen Jadebusen sind nach 14 Jahren abgeschlossen worden. Das teilt Burchard Wulff, Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbandes, mit. Eingerechnet sind neben der eigentlichen Bauzeit auch die Vorbereitungs- und Planungszeit.

Das Ende der Bauarbeiten ist Anlass für eine Abschlussfeier mit allen von der Maßnahme betroffenen Anlieger, Baufirmen und Behörden. Die Feier beginnt an diesem Samstag um 18 Uhr beim Landcafe „To´n Diek“ (Bäderstraße 134).

Insgesamt wurden die Deiche in sechs Bauabschnitten auf einer Länge von 7,5 Kilometern zwischen Schweiburg und Hobenbrake erhöht und verstärkt. „Der Lückenschluss zum Augustgrodendeich ist damit geschafft“, sagt Burchard Wulff.

Dabei wurden 623 000 Kubikmeter Klei, sechs Kilometer Binnenspundwand sowie 8800 Kubikmeter unterschiedlicher Betonsorten für die Herstellung des Deichunterhaltungsweges beziehungsweise des Deckwerkes verarbeitet.

Die Kosten belaufen sich nach Angaben des Deichbandvorstehers auf rund 68 Millionen Euro, von denen 61 Millionen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes stammen und die EU weitere sieben Millionen an Zuschüssen beigesteuert hat.

Die Arbeiten waren notwendig geworden, weil der Deich eine Fehlhöhe (also zu niedrig) von bis zu 70 Zentimetern aufwies, seine Böschungsneigungen zu steil waren und zu geringe Kleiabdeckungen hatte. Zudem lag der seeseitige Deichunterhaltungsweg zu tief und war nicht für den Schwerlastverkehr geeignet.

Planung und Bauleitung lagen beim NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). Die Arbeiten begannen mit dem Einbau von Horizontaldrainagen zur Entwässerung des Deichkerns und der Einbringung einer bis zu 16 Meter langen Spundwand als Maßnahmen zur Wiederherstellung der Standsicherheit des Deiches.

Zwei Hauptprobleme gab es: den Baugrund und die Kleibeschaffung. „Auf der gesamten Strecke besteht der Boden aus nachgebenden Materialien wie Mudden und Torfen. Des Weiteren sorgte die mangelnde Kleiabdeckung dafür, dass der Sandkern des Deiches wassergesättigt war, die Standsicherheit des vorhandenen Deiches war also gefährdet. Ferner wurde ein Kleibedarf für die Gesamtmaßnahme von 620 000 Kubikmetern errechnet“, blickt Burchard Wulff zurück – und dann umgehend wieder voraus: „Als nächstes werden wir den Bereich von Schweiburg bis Wapelersiel in Angriff nehmen.“

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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