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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Scooter sausen auf Platten aus Aluminium

03.06.2005

NORDENHAM NORDENHAM/ULS - Der Himmel ist bedeckt. Regenschauer treibt der Wind in Abständen über den Jahnparkplatz hinweg. Das Wasser perlt dann an den Fahrgeschäften hinunter. Währenddessen sind die tatkräftigen Helfer, die Riesenrad, Brea-Dancer und Autoscooter aufbauen, schweißgebadet. Diese drei großen Fahrgeschäfte setzen sich wie alle anderen heute um 14 Uhr auf dem Jahnparkplatz zur 37. Norwo in Bewegung.

Auf besseres Wetter hoffen derweil Karl-Heinz Hempen und seine Schaustellerkollegen. Der stellvertretende Vorsitzende des Schaustellerverbandes Oldenburg ist jedoch zuversichtlich. Zu viel Sonnenschein tue dem Geschäft auch nicht gut, meint der 43-Jährige. Der eine oder andere potentielle Besucher suche dann lieber einen schattigen Platz im Garten auf.

Karl-Heinz Hempen ist mit seinem Autoscooter zum zweiten Mal bei der Norwo anzutreffen. Schon als Achtjähriger half er im Geschäft seines Vaters Karl-Heinz Hempen senior aus, jetzt betreibt er einen der größten transportablen Autoscooter in Deutschland. Das moderne Fahrgeschäft misst 14 mal 26 Meter befahrbare Fläche. Der Boden besteht aus fast 200 Aluminiumplatten, die Karl-Heinz Hempen und drei Helfer Stück für Stück auf ein Eisengerüst auslegen. Bis das Fahrgeschäft komplett errichtet ist, vergehen zwei Tage. Auf so engen Plätzen wie in Nordenham sei das manchmal Millimeterarbeit, berichtet der Schausteller.

Die neuesten Automodelle werden in Nordenham ihre Runden drehen. 26 bunte Zweisitzer wird der Oldenburger auf die Bahn setzen, energiesparende Fabrikate des Scooter-Herstellers Mack in Waldkirchen bei Freiburg – mit abgerundeten Ecken und gepolstertem Innenraum. Anders als in den 30er-Jahren, als die Modelle noch kleinen Kutschen glichen und von Gehilfen geschoben werden mussten, genügt der Einwurf eines Chips, um die Autos zum Leben zu erwecken.

Der Inhaber gehört einer traditionsreichen Oldenburger Schaustellerfamilie an, mit seiner Tochter Sandy und seinem Sohn Henry in siebter Generation. Die Wurzeln reichen in die 20er-Jahre zurück, als Vorfahren mit einer großen Verkaufsbude für Honigkuchen und Zuckerwaren im Oldenburger Land unterwegs waren. Das Fahrgeschäft begann im Jahre 1958 mit der Schnellbahn „Wellenreiter“. 1961 stieg der Vater ins Scooter-Geschäft ein. Bei der Norwo hofft Karl-Heinz Hempen auf eine ähnlich gute Resonanz wie im vergangenen Jahr. „Die Leute waren zufrieden“, sagt er.

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