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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gemeinde baut Parkplatz in Eigenregie

11.10.2018

Seefeld In Seefeld gibt es noch einige Baustellen. Über den Stand der Dinge will die Verwaltung bei einem Ortstermin informieren. Das genaue Datum steht allerdings noch nicht fest. Die Bürgerversammlungen sollen zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember stattfinden.

Die Seefelder Mühle benötigt ein neues Flügelkreuz und auch das Galeriegeländer muss erneuert werden, teilt Robby Müller vom Bauamt mit. Auch einige Balken müssen erneuert werden. Die Verwaltung hat bereits einen Antrag auf Fördergelder im Rahmen der Dorferneuerung gestellt, berichtet der Bauamtsmitarbeiter. Auch der Parkplatz gegenüber des Mühlengrundstücks steht noch auf der To-Do-Liste der Gemeinde. Seit Ende August ist der Bebauungsplan zwar rechtskräftig. Ein Planungsbüro hatte aber Kosten von rund 200 000 Euro für den Bau veranschlagt. Damit sei das Projekt ein starker finanzieller Kraftakt, sind sich Bürgermeister Klaus Rübesamen und Robby Müller einig.

Bau in Eigenregie

Nun will die Gemeinde den Bau des Parkplatzes selbst übernehmen. „Wir müssen uns den Bereich angucken und sehen, was als Untergrund machbar ist“, sagt Robby Müller. 100 000 Euro seien dafür in den Haushalt eingestellt, fügt Kämmerer Gerd Schierloh hinzu. Der Bau solle schrittweise erfolgen. Im ersten Schritt soll die Zufahrt, Schwerbehindertenparkplätze und eine Ladesäule für Elektroautos entstehen, berichtet Robby Müller.

In der Grundschule Seefeld-Schwei soll ein Hort eingerichtet werden. Dafür muss ein eigener Hortraum geschaffen werden. Außerdem soll der Kindergarten Traumland eine Krippengruppe bekommen. Da die Anforderungen für Kindergärten und Kindertagesstätten unterschiedlich sind, müssen hier einige Umbauarbeiten vorgenommen werden. Ein Anbau sei dafür aber nicht nötig. „Die innere Struktur ist ausreichend“, sagt Robby Müller. Unter anderem müssen die Sanitäreinrichtungen für die jüngeren Krippenkinder angepasst und ein Ruheraum eingerichtet werden.

Auch der Abriss des alten Spritzenhauses soll vorangetrieben werden. Über den Stand der Dinge zum Neubaugebiet im Ortsinneren will die Gemeinde ebenfalls berichten.

Termin in Kleinensiel

Der dritte Termin soll in Kleinensiel stattfinden. Hier steht unter anderem die Birkenstraße auf der Agenda. Wie Bürgermeister Klaus Rübesamen berichtet, werde die Gemeinde hier eine Grundsanierung vornehmen müssen.

Auf dem geplanten Campingplatz wird zurzeit Erdaushub aus dem Kernkraftwerk Unterweser aufgeschüttet – dieser sei selbstverständlich beprobt und für gut befunden worden. Der Schilfbereich und die Biotopfläche bleiben jedoch unantastbar, berichtet Robby Müller. Gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises habe die Gemeinde Flächen ausfindig gemacht, auf denen der Erdaushub zwischengelagert werden kann, bis mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen wird. Deshalb seien die Aufschüttungen zurzeit an einigen Stellen auch höher, als die eigentlich zugelassenen 6,50 Meter, erklärt Robby Müller. 12 000 Kubikmeter Erde werden zurzeit aufgeschüttet, 85 000 Kubikmeter werden benötigt. Einen Teil hat die Gemeinde aus einem Offshoreprojekt bei Bremerhaven in Aussicht. Doch das reiche nicht aus. Parallel versuche die Gemeinde derzeit, Investitionsausschüsse aufzutun. Bisher habe die Verwaltung noch keine Möglichkeit für eine Förderung gefunden, fügt er hinzu.

Wegen des geplanten Baus des Campingplatzes will die Verwaltung auch gemeinsam mit dem Bürgerverein überlegen, wo in Zukunft das Osterfeuer abgebrannt werden kann.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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