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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Feuerwehr: Spitzhacke fürs Spritzenhaus

16.06.2018

Seefeld Das alte Seefelder Spritzenhaus soll abgebrochen und durch einen Anbau an das jetzige Feuerwehrgerätehaus ersetzt werden. Dafür hat sich der Infrastrukturausschuss des Rates am Donnerstagnachmittag mit Mehrheit ausgesprochen.

Mit Mehrheit

Diese Entscheidung hatte der Ausschuss in seiner Mai-Sitzung verschoben, weil den Mitgliedern die Kosten für den Abriss mit 56 000 Euro reichlich hoch vorkamen, wobei der Abriss selbst nur auf 20 000 Euro taxiert wird. Auch diesmal sahen längst nicht alle Mitglieder die von einem Ingenieurbüro vorausberechneten Kosten als gerechtfertigt an: Elke Kuik-Janssen (Grüne) stimmte mit nein, die Christdemokraten Günter Busch und Hanke Schnitger sowie die Sozialdemokratin Erika Weubel enthielten sich.

Weiter stimmte der Ausschuss dafür, 2019 Mittel für die Planung eines Anbaus an das jetzige Feuerwehrhaus und 2020 Geld für die Bauarbeiten zur Verfügung zu stellen. Nach dem Abbruch des Spritzenhauses soll das Gelände befestigt werden, damit dort Container aufgestellt werden können, die die derzeit im Spritzenhaus abgestellten Utensilien aufnehmen können.

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Diese Vorgehensweise ist mit Ortsbrandmeister Stephan Hennings abgestimmt. Nach seiner Kenntnis ist das Spritzenhaus etwa 90 Jahre alt und kurz nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Seefeld gebaut worden. Nachdem Seefeld 1974 in der Gemeinde Stadland aufgegangen war, wurde gleich nebenan das jetzige Feuerwehrgerätehaus gebaut. Es erfüllt mittlerweile nicht mehr die Anforderungen, wie Stephan Hennings sagt: „Unser Feuerwehrhaus ist das kleinste in Stadland.“ Auch im Feuerwehrbedarfsplan der Gemeinde wird festgehalten, dass das Gebäude nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.

So gibt es keine Extra-Sanitärräume und -Umkleiden für die drei Feuerwehrfrauen. Die Männer ziehen nach Brandeinsätzen ihre belasteten Sachen in den Einsatzfahrzeugen in der Fahrzeughalle aus. Das ist nicht nur wenig wertschätzend für die ehrenamtliche Arbeit, sondern es widerspricht auch der vorgeschriebenen sogenannten Schwarzweiß-Trennung, derzufolge belastete Kleidung nach Einsätzen in separaten Räumen ausgezogenen werden soll. Grund für diese Vorschrift: In fast allen Gebäuden werden Kunststoffe eingesetzt, die im Brandfall aggressive Dämpfe ausstoßen.

Container für Material

Deshalb soll eine neue Fahrzeughalle gebaut werden. Zwischen Abriss und Fertigstellung des Anbaus sollen auf dem Gelände des jetzigen Spritzenhauses Container aufgestellt werden, die das Material aus dem alten Spritzenhaus aufnehmen. Dazu gehören Zelte und Wettkampfgeräte der Jugendfeuerwehr sowie zwei Anhänger, eine Tragkraftspritze und ein Stromerzeuger.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
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