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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wolliges Vergnügen rund um die Mühle

24.10.2018

Seefeld Die Spinngruppe der Seefelder Mühle hat wieder tierisch was los gemacht: Denn alle zwei Jahre lädt die Gruppe zum Schaftag ein. Dann präsentieren Schafhalter ihrer Tiere der unterschiedlichsten Rassen und beantworten natürlich auch Fragen der Besucher. Ausgiebig nutzten zum Beispiel die Kinder einer Familie aus dem westfälischen Hagen, die zurzeit Urlaub in Butjadingen machen, die Gelegenheit, das kuschelige Fell der Tiere zu streicheln.

Ein anderes Mädchen wollte wissen, was die bunten Flecken auf dem Hinterteil bedeuten. Das könne verschiedene Bedeutungen haben, sagte die Züchterin. Die bunten Markierungen könnten Hinweise geben, ob das Schaf vom Bock gedeckt wurde, also möglicherweise trächtig ist, oder dass die markierten Tieren bereits entwurmt wurden, die nötigen Impfungen erhalten haben oder die Klauen geschnitten wurden, erklärte sie.

Was mit der Wolle bei der Weiterverarbeitung geschieht, zeigten die Mitglieder des Spinnkreises im Erdgeschoss der Mühle – vom Kardieren, dabei wird die Wolle Wolle mit zwei bürstenähnlichen Geräten gekämmt, über das Spinnen bis zum Stricken. So entstehen Pullover, Socken oder Schals. Wer selbst nicht so gut mit Stricknadeln umgehen kann, konnte bei den vielen Anbietern fertige Strick- und Filzartikel erwerben.

Die Webmeisterin Martina Ressel zeigte ihre Arbeit am Webstuhl und die Mühlenflüsterin Anne Petershagen erzählte auf dem Mehlboden interessante Geschichten. Zudem konnten junge wie ältere Besucher das Arbeiten mit der Strickliesel, Nadelfilzen und andere Wollarbeiten ausprobieren.

Das Mühlencafé bot den Besuchern Gerichte mit Lammfleisch und Schafskäse an, während im Mühlenladen verschiedene Produkte passend zum Thema Schaf wie Seife, Socken, Fahrradsattelbezüge, Lammsalami und Hartkäse aus Schafsmilch verkauft wurden. „Heute gibt es sogar Leberwurst mit Schaffleisch und Gouda aus Schafsmilch“, sagte Cornelia Iber-Rebentisch, Vorsitzende des Mühlenvereins.

Inzwischen habe sich der Schaftag an der Seefelder Mühle zu einer festen und stets gut besuchten Veranstaltung etabliert. „Dabei haben wir vor einigen Jahren mit nur vier Ständen klein angefangen“, erinnerte sie sich. Es sei den Bemühungen der Spinngruppe zu verdanken, dass sich der Schaftag so gut entwickelt habe. Die verschiedenen Anbieter, die für jede Menge Kurzweil und schmackhafte Genüsse sorgten, waren jedenfalls mit dem Zustrom der vielen Gäste zufrieden.

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