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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Zwischenlösung für das Seefelder Schaart

18.01.2020

Seefeld Zur Verhütung von weiteren Unfällen an der Landgaststätte Seefelder Schaart ist zunächst eine Zwischenlösung geplant. Sie könnte bis zum April von der Gemeinde verwirklicht werden. Andere Behörden müssten dafür nicht hinzugezogen werden.

Das hat Mario Böschen, der Leiter der Straßenmeisterei Nordenham, am Donnerstagabend im Infrastrukturausschuss des Rates gesagt. Eine dauerhafte Lösung mit einer Veränderung der Kreuzung inklusive der Verlegung der Graft des benachbarten Bauernhofes dürfte bis zu zwei Jahre dauern. Der Eigentümer des Bauernhofes habe der Verlegung der Graft schon zugestimmt.

In diese große Lösung müssten auch das Land und der Landkreis einbezogen werden. Zurzeit liege die Planung bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg.

Die Gaststätte war in den vergangenen Jahren mehrfach Ort von Suizidversuchen. Autofahrer nahmen von der Straße Osterseefeld mit hohem Tempo Kurs auf die Wand der Gaststätte. Das sollen die neuen Schikanen in Zukunft verhindern.

Als Zwischenlösung brachte Mario Böschen Hindernisse ins Gespräch, wie sie den Verkehr auf der Berliner Straße in Nordenham regeln. Am Seefelder Schaart sollen sie etwa 60 Zentimeter hoch und 1,50 Meter breit sein. Für ihre Standfestigkeit soll ein 50 Zentimeter starkes Fundament sorgen.

Unklar sei noch, ob sieben Hindernisse in zwei Reihen aufgestellt werden sollen, oder ob vier etwas versetzt stehende Hindernisse ausreichen, sagte Mario Böschen. Bevor sie gebaut werden können, ist allerdings noch ein Gespräch mit den Versorgern erforderlich, weil vor dem Schaart mehrere unterirdische Leitungen verlaufen.

Alternative sei der bereits diskutierte hölzerne und mit Sand gefüllte Blumenkasten. Der Eigentümer der Gaststätte sei mit diesen Hindernissen einverstanden. Mario Böschen bezifferte die Kosten für die Gemeinde auf etwa 5000 Euro.

Die Seefelder Ratsherren Wolfgang Fritz (CDU) und Michael Sanders (FDP) machten kein Hehl aus ihrer Ungeduld. Wörtlich sagte Michael Sanders: „Die Frage, die uns auf den Nägeln brennt, ist: wann?“

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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