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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Segel werden nach Wartung neu gespannt

05.07.2017

Brake /Elsfleth Das Fracht-Segelschiff „Avontuur“ aus Elsfleth fährt unter neuer Flagge. Am Heck, wo vorher die Fahne des südpazifischen Inselstaates Vanuatu wehte, ist jetzt Schwarz-Rot-Gold zu sehen. „Da die Firma Timbercoast, die das Schiff betreibt, ebenfalls in Elsfleth beheimatet ist, passt dieser Wechsel ganz gut“, sagt Klaus Kriening, technischer Betreuer auf der Avontuur.

Doch mit dem Anbringen der neuen Flagge ist der Wechsel noch lange nicht vollzogen: „Die Klassifikationsgesellschaft muss das Schiff erst überprüfen und abnehmen“, erklärt Kriening. Zu vergleichen ist dies mit dem TÜV beim Auto. Einige kleine technische Änderungen mussten die Crew und ihre Helfer daraufhin vornehmen.

Während der Überprüfungen lag das Schiff in Elsfleth auch im Trockendock: „Dies haben wir genutzt, um den Unterwasseranstrich zu erneuern“, sagt Kriening.

Im Mai kehrte die Avontuur nach Elsfleth zurück. Zuvor war die Crew neun Monate lang unterwegs: Von Elsfleth ging es zunächst nach Frankreich, anschließend nach Portugal und dann über den Atlantik in die Kanaren.

„Dort haben wir Rum geladen, den wir nach Elsfleth transportiert haben“, berichtet Kriening. Sinn und Zweck des Schiffes sei es nämlich, Waren so ökologisch wie möglich über die Weltmeere zu transportieren.

Unter anderem über die Karibik und Honduras, wo Kaffee geladen und nach Bremen transportiert wurde, ging es wieder zurück nach Elsfleth. Nach dieser Reise stehen ebenfalls Wartungsarbeiten an: „Da wir keine Wochenendsegler sind, können wir uns die Bedingungen nicht aussuchen“, betont Kriening. Der Verschleiß am Schiff lag jedoch im erwarteten Bereich.

Das Schiff soll zudem noch ökologischer werden: „Wir haben bereits eine Photovoltaikanlage und Windgeneratoren, jetzt ist zudem geplant, die Bewegung der Schiffsschraube bei der Fahrt mit Segeln in elektrische Energie umzuwandeln“, erklärt Kriening.

Bei der nächsten Fahrt kann dies noch nicht genutzt werden, denn bereits Mitte Juli geht es zunächst nach Frankreich. Dort wird Segelkleidung geladen, die nach Kanada transportiert. Wenn es Mitte November dann wieder in die Karibik geht, soll das System einsatzbereit sein.


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Nils Coordes
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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