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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Deichbau: Sperrung in der Hauptsaison

01.08.2018

Sehestedt Ulf Luks ist Stammgast im Strandbad Sehestedt. „Ich bin hier quasi aufgewachsen“, meint er. Er kennt den Campingplatz und so ziemlich alles drumherum. Was er allerdings derzeit erlebt, versteht er nicht.

„Küstenschutz ist wichtig und viele Baumaßnahmen können nur in den Frühjahrs-und Sommermonaten durchgeführt werden.“ Das ist für Ulf Luks keine Frage. „Warum aber jetzt in der Hauptferienzeit die Auf- und Abfahrt zum Strandbad erneuert wird, erschließt sich mir und sehr vielen anderen Besuchern und Campern absolut nicht.“

Beide binnenseitigen Zufahrten über den Deich sind derzeit geschottert, eine, die südliche, momentan gar gesperrt. Hier werden vorbereitende Arbeiten für eine neue Betonfahrbahn durchgeführt – Abschlusswände und Kantsteine gesetzt. Diese Arbeiten könnten auch Anfang September oder auch noch im Oktober durchgeführt werden, vernünftige Planung vorausgesetzt, meint Ulf Luks.

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Könnten sie leider nicht, beteuert Jörg Weimann. Der Verbandstechniker des II. Oldenburgischen Deichbands verweist auf das verhältnismäßig kurze Deichbaujahr. Gearbeitet werden kann fast nur zwischen 15. April und 15. September. Im Winterhalbjahr lassen mögliche Sturmfluten Arbeiten nicht zu. Und bei einem Blick in den Kalender zeige sich, dass man „schon ziemlich am Ende der Bausaison ist“, so Jörg Weimann. Und da auch noch die Fahrbahndecke aufgebracht werden müsse – was zwei- (für PKW) bis vierwöchige (für LKW) Sperrungen nach sich ziehe und nach der Saison ab dem 15. September erledigt werden soll – habe man jetzt mit den Einfassungen beginnen müssen. Diese Arbeiten seien am zeitaufwendigsten. Je Auffahrt rechnet er mit rund 14 Tagen Arbeit – und damit auch Sperrung. „Wir wissen, dass das Einschränkungen mit sich bringt“, so der Verbandstechniker. „Es ist aber ein guter Kompromiss.“

Ulf Luks ist sich sicher, dass das auch anders zu planen gewesen wäre. Da nur eine Auffahrt genutzt werden kann und die Bäderstraße im Baustellenbereich nur einspurig zu nutzen ist, komme es teilweise zu gefährlichen Verkehrssituationen. Die Auffahrten laufen im spitzen Winkel auf die Straße zu, so dass derzeit ein Abbiegen von der offenen nördlichen Zufahrt nach Süden nur schwer möglich ist. „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann hier etwas passiert“, glaubt Ulf Luks.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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