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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sicherheit: Selbst im Paradies wachsen Bäume nicht in den Himmel

11.10.2016

Käseburg Auch im Paradies dürfen Bäume nicht in den Himmel wachsen. Das Paradies ist für Astrid und Horst Kuphal ihr Garten. Aber dass von oben nicht immer nur Gutes kommt, musste das Ehepaar aus Käseburg Ende der 1990er Jahre erfahren. Ein Orkan hatte einen großen Urwaldbaum im Garten entwurzelt und quer über die Stedinger Landstraße gelegt. „Die Feuerwehr hatte jede Menge zu tun“, erinnert sich Horst Kuphal noch heute gut.

Damit es nicht noch einmal so weit kommt, hat der Rentner nun Vorsorge getroffen. Auch wenn es ihm schwer gefallen ist. Eine markante Blauzeder im Eingangsbereich des Paradiesgartens musste weichen – aus Sicherheitsgründen. Sebastian Ibbeken hat den Baum am Montag mit seinen Mitarbeitern in kleine Stücke zerteilt und entsorgt. Was für den Gärtnermeister aus Berne Routine ist, war es für Kuphal nicht. Für ihn war der Baum nicht nur wegen seiner Größe besonders. Auch die Tatsache, dass er Früchte trug, machte ihn ganz speziell: „Auch wenn die für die Menschen schwer erreichbar waren, war der Wein für die Vögel eine kulinarische Futterstelle.“ Der höchste blaue Rebstock der Wesermarsch war es wohl allemal.

Seit 1983 haben die Eheleute in der Reedsenke des Grundstücks den Bereich für sich zu einem Heim- und Paradiesgarten entwickelt: Rosen, Feigen, Buchsfiguren, ein 3,6 Meter hoher Heidelbeerstrauch, Brombeeren, Himbeeren, Ginkgobäume, Koiteich und Bienenvölker. Zum ersten Mal hatten sie sich im Juni dieses Jahres an der Aktion „Offene Gartenpforte“ beteiligt. Mit großem Erfolg: Mehr als 300 Besucher waren nach Käseburg gekommen, um sich die Vielfalt des 1600 Quadratmeter großen Grundstückes am Weserdeich anzuschauen.

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1983 war auch die Blauzeder von den Kuphals gepflanzt worden. Die war mittlerweile allerdings auf die stattliche Höhe von rund zwölf Metern angewachsen. Ganz verschwinden wird sie allerdings nicht: Ein Stumpf ist stehen geblieben. Aus ihm soll ein Nachbar etwas schnitzen. Und dann werden Besucher bei der nächsten offenen Gartenpforte von einem anderen Hingucker begrüßt.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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