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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Dlrg: Sicherheit für Badende steht auf dem Spiel

10.03.2014

Butjadingen Die Sicherheit für Badende und Wassersportler auf dem Fedderwarder Priel zwischen Burhave und Fedderwardersiel steht auf dem Spiel. „Wenn nicht schnell gehandelt wird, müssen wir die Bewachung dieses Reviers schweren Herzens aufgeben“, sagte Reiner Przyklang, der Vorsitzende der Ortsgruppe Butjadingen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft bei der Jahreshauptversammlung am Sonnabend im DLRG-Vereinsheim in Stollhamm.

Die Rettungsschwimmer mussten nach einem wirtschaftlichen Totalschaden ihr Rettungsboot „Oldenburg“ ausmustern. Mit dem 1982 angeschafften Boot bewachten die Wasserretter den Priel. „Nun ist das Boot in die Jahre gekommen und die Schäden sind so groß, dass wir damit niemanden mehr aufs Wasser lassen können“, bedauerte Przyklang. Deshalb hätten die Rettungsschwimmer ein Gutachten erstellt und der Kurgesellschaft dargelegt, wie viele Badendende und welche Zahl an Wassersportlern den Priel nutzen. „Und in Höhe Wattensteg ist richtig viel Betrieb auf dem Wasser“, fasste der Vorsitzende zusammen.

Station im Yachthafen

In dem Konzept war deshalb auch die Beschaffung eines rund 70 000 Euro teuren neuen Rettungsbootes ins Spiel gebracht worden. Die Rettungsschwimmer wollen mit diesem im Yachthafen stationierten Boot drei Stunden vor und nach Hochwasser auf dem Priel patrouillieren und Sicherheit gewährleisten. Allein könne die DLRG dieses Boot nicht anschaffen. „Das Geld haben wir einfach nicht“, sagte Przyklang.

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Leider sei von der Kurgesellschaft noch kein grünes Licht für dieses Konzept gegeben worden. Nun dränge die Zeit, wenn in diesem Jahr überhaupt noch ein Wasserrettungsdienst aufgebaut werden solle. Nur wenn schnell gehandelt und ein verfügbares Vorführboot gekauft würde, könne die Sicherheit in diesem Jahr überhaupt noch gewährleistet werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Kurgesellschaften, Jürgen Sprickerhof, sagte zu, dass bei der nächsten Sitzung des Gremiums am 2. April das Thema erneut beraten werde. „Wir müssen das einfach hinbekommen. Es scheitert auch nicht am Geld. Nur gibt es einige Leute, die die Notwendigkeit dieses Wachdienstes nicht sehen. Da müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten“, sagte Sprickerhof, der auch DLRG-Vertreter zu dieser Sitzung einlud.

Retter sichern Tourismus

Für Bürgermeister Rolf Blumenberg ist die Arbeit der DLRG nicht nur eine Demonstration des Ehrenamtes. Ohne die Retter der DLRG könne es in Butjadingen keinen erfolgreichen Tourismus geben. „Die Basis eines florierenden Tourismus ist die Sicherheit an den Stränden. Ohne diese Grundlage brauchen wir uns keine Gedanken über die Steigerung der Übernachtungszahlen oder die Vermarktung der Feriengemeinde machen“, unterstrich er.

Rolf Blumenberg wurde vom DLRG-Vorsitzenden geehrt. Blumenberg habe als Bürgermeister der DLRG immer zur Seite gestanden, die Rettungsschwimmer immer unterstützt und Verständnis für Sorgen und Nöte gehabt.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Nils Przyklang und Holger Geist von Reiner Przyklang und dem Bezirksvorsitzenden Klaus Wendeling ausgezeichnet. Für ihren Einsatz im und am Vereinsheim ehrten sie Heike Stolle und Andreas Wittwer.

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