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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wohnen In Butjadingen: Neue Vorgaben für Sillenser Neubauten

06.07.2019

Sillens Der Bebauungsplan Nr. 183 Sillens wird überarbeitet und neu ausgelegt. Mit diesem Mehrheitsbeschluss trägt der Butjadinger Gemeinderat den Einwendungen Rechnung, die bei der Beteiligung der Bürger und der Träger öffentlicher Belange eingereicht wurden.

Bauer Christoph Geil will auf einem 1,4 Hektar großen Areal zwischen Burwischweg, Ringweg und Auf der Wurth acht Wohnhäuser errichten. Dafür hat er mit seinem Bruder die Bauträgergesellschaft CT Immo GmbH gegründet. Die Pläne haben im Januar und Februar erstmalig öffentlich ausgelegen. Es habe „so wesentliche Einwendungen gegeben, dass eine erneute öffentliche Auslegung durchzuführen ist“, sagte Bauamtsleiter Axel Linneweber in der jüngsten Ratssitzung in der Gaststätte De Butjenter in Waddens.

Maximale Höhen

Die in dem ersten Plan vorgesehene zulässige Größe der Häuser sei eine Sorge der Bevölkerung gewesen, machte Axel Linneweber deutlich. Deshalb werde in dem überarbeiteten Plan „klar vorgegeben, wie groß und wie hoch jedes einzelne Haus sein kann“. Auf jeden Fall, so Axel Linneweber, darf kein Haus höher gebaut werden als das vorhandene am Burwischweg und das Wohnhaus der ehemaligen Bauerei von Häfen, das von Christoph Geil bewohnt wird. Die Stallgebäude sollen abgerissen werden. Weil auf einer Wurt gebaut wird, werden für jeden Neubau verschiedene maximale Höhen festgesetzt.

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Am Burwischweg dürfen zu dem vorhandenen Haus nur zwei neue Häuser gebaut werden, die anderen sollen am Ringweg entstehen, das von Christoph Geil bewohnte Gebäude steht an der Straße Auf der Wurth.

Auch die Grundstücksgrößen werden in dem neuen Plan festgeschrieben – und zwar auf rund 1000 Quadratmeter. Darüber wurde auf Antrag von Johann Evers (CDU) abgestimmt. Ratsvorsitzende Uta Meiners (FDP) votierte dagegen, drei Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme.

Sie seien im Grundsatz dafür, dass in Sillens gebaut werde und dass ein Investor dies in die Hand genommen habe, sagte Ratsherr Jürgen Sprickerhof (Grüne) aus Tossens. Dennoch werde er wie sein Fraktionskollege Hans-Gerd Gerdes aus Burhave gegen den geänderten Plan stimmen. „Der erste Bebauungsplan war wirklich prima. Er beinhaltete die Wiedereröffnung des Ringweges“, präferieren die Grünen die Erschließung der Grundstücke über die die Wurt umgebenden Straßen Burwischweg, Ringweg und Auf der Wurth.

Die jetzige Lösung mit einer vom Burwischweg abzweigenden Stichstraße mit Wendehammer stehe im Widerspruch zu der ursprünglichen Struktur des Wurtendorfes, kritisierten die Grünen. Axel Linneweber wies darauf hin, dass der Ringweg ein Genossenschaftsweg sei. „Die Privatbesitzer wollen die Erschließung über den Ringweg nicht“, teilte der Bauamtsleiter mit.

Keller nicht erlaubt

Wie problematisch die Bebauung der Wurt ist, die im Zentrum rund drei Meter höher als das umgebende Gelände liegt und fast 2000 Jahre alt ist, belegen Festsetzungen zum Denkmalschutz. So sind Pfahlgründungen und Unterkellerungen der Gebäude nicht zulässig. Fundamente dürfen nicht in den Wurtkörper eingreifen und nur innerhalb des maximal 1,20 Meter hoch aufgeschütteten Sands eingebracht werden.

Die erneute Planauslegung könnte nach Angaben von Linneweber ab der zweiten Juli-Hälfte möglich sein. Sie dauert vier Wochen. Eingesehen werden können die Pläne dann im Rathaus in Burhave. Einwendungen müssen schriftlich erfolgen. Ziel sei, den geänderten Bebauungsplan in der Ratssitzung am 5. September zu beraten, sagte der Bauamtsleiter.

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