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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

So packt man gefährliche Keime

04.05.2017

Brake In Krankenhäusern oder außerhalb, für viele sind die Hände Hauptarbeitsinstrument. Das Waschen dieser entfernt aber weit mehr als nur Schmutz.

Warum ist Händehygiene wichtig?

„Die Hände sind neben der Luft eines der Hauptübertragungsvehikel von Krankheitserregern“, erklärt Norbert Poferl. Durch die Hände würden Keime sowohl aufgenommen als auch wieder verbreitet werden, wie beispielsweise beim Händeschütteln, einer gesellschaftlich wichtigen Geste. Es können unter anderem Erkältungsviren übertragen werden, wenn zum Beispiel ein Einkaufswagen angefasst und dann die Hand gegeben werde. Die Viren würden durch unbedachtes Fassen ins Gesicht in den Körper gelangen. Das Waschen oder Desinfizieren der Hände unterbreche diese Infektionskette und verhindere so eine weitere Übertragung.

Für wen sind die Keime gefährlich?

„Für gesunde Menschen sind diese Keime meist ungefährlich, da das Immunsystem damit klar kommt“, so Poferl. Bei älteren und gesundheitlich angeschlagenen Personen sei dies jedoch anders. Aus diesem Grund würde in Krankenhäusern und Altenpflegeheimen ein großes Augenmerk auf die Händehygiene gelegt werden. So werden vor Dienstbeginn und nach jedem Toilettengang die Hände mit einer Lotion gewaschen und nach jedem Patientenkontakt desinfiziert.

Wann sollten die Hände gewaschen werden?

Poferl empfiehlt, die Hände nach jedem Einkauf zu waschen, denn durch das Anfassen vom Einkaufswagen oder Geld können Krankheitserreger aufgenommen und ins Haus getragen werden. Auch nach jedem Toilettengang sollten die Hände gewaschen werden, denn sowohl durch den Urin als auch den Stuhlgang könnten Keime an die Hände geraten.

Ganz wichtig sei das Waschen der Hände, wenn mit Lebensmittel gearbeitet werde. Denn durch den Weg Hände-Lebensmittel könnten Bakterien und Viren über das Essen in den Körper gelangen. Der altbekannte Spruch „Vor dem Essen Hände waschen“ gelte noch immer, so Poferl.

Wer nicht in die Armbeuge huste oder niese, sondern in die Hand, sollte ebenfalls seine Hände waschen oder desinfizieren – auch nach dem Nase putzen.

Was ist bei der Händehygiene zu beachten?

Beim Händewaschen sollte für eine gründliche Reinigung immer eine Waschlotion verwendet werden. Jedoch sollten die Hände nicht zu viel gewaschen werden, da diese sonst austrocknen und kleine Risse entstehen, durch die Erreger eindringen können. Eine rückfettende Handdesinfektion reiche ebenso. Diese entferne sogar mehr Keime als das Händewaschen.

Was sollten Unternehmen zur Vorsorge tun?

Durch Präventionsarbeit in Unternehmen könne ein Ausbreiten von Krankheiten verhindert werden, so Poferl. So sollten gewisse Aspekte wie das Händewaschen vor Arbeitsbeginn und nach jedem Toilettengang – insbesondere dort wo Kundenkontakt ist – übernommen werden. Kleine Desinfektionsflaschen für die Tasche sollten zudem in jedem Betrieb zur Verfügung gestellt werden, damit auch zwischen Terminen eine Händehygiene stattfinden kann.

Infos zum Tag der Händehygiene

Zum neunten Mal jährt sich in diesem Jahr der internationale Tag der Händehygiene. Das Datum 5.5. symbolisiert die fünf Finger jeder Hand.

Eingeführt wurde der Tag im Jahr 2009 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Durch diesen soll die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals auf die Händehygiene gelenkt werden. Aber auch außerhalb der Krankenhäuser ist Hände waschen und desinfizieren eine wichtige hygienische Maßnahme.

80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten werden laut der Internetseite www.infektionsschutz.de über die Hände übertragen. Hierzu zählen unter anderem Erkrankungen wie Erkältungen, die Grippe oder ansteckende Magen-Darm-Infektionen. Händewaschen ist ein einfacher und wirksamer Schutz vor Ansteckung.

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Renke Hemken-Wulf Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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