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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

INITIATIVE: Sommerliche Träume sind auf Eis gelegt

08.02.2006

Entwicklung ohne

vorgefertigtes

Konzept

Die Initiatoren wollten sich nicht auf Sponsoring verlassen. Doch von der Stadt kamen keine Signale.

von henning bielefeld NORDENHAM - Der Traum von einer Kunstschule in Nordenham wird nicht wahr. Die Initiatoren Ursula Falkenburger, Erika Fröhlich, Jochen Dudeck und George Golz haben ihre Pläne auf Eis gelegt. Hauptgrund ist mangelnde Resonanz aus Stadtrat und -verwaltung, sagt Ursula Falkenburger.

„Es ging immer um eine kommunale Einrichtung, nicht um eine private“, erläutert Falkenburger. „Kunstschulen verdienen kein Geld, sie funktionieren nur mit Unterstützung ihrer Kommune.“ Diese Unterstützung hätte in Nordenham über die Bereitstellung von Räumen durch die Stadt – beispielsweise im alten Güterschuppen – kommen können. „Wer Kunst machen will, braucht dazu das passende Ambiente. Doch es hat kein Signal von der Stadt gegeben“, wie Ursula Falkenburger sagt.

„Wir hatten kein fertiges Konzept“, betont die ehemalige Ratsfrau der Grünen. „Wir wollten ein außerschulisches Bildungsangebot machen. Wir wollten eine Initialzündung geben, aus der sich etwas entwickeln sollte. Diese Chance ist nicht genutzt worden.“

Geplant war eine Ergänzung zum Kunstunterricht der Schulen. Sie sollte auf der Reggio-Pädagogik fußen, die den Kindern großen Raum für ihr eigenes kreatives Potenzial lässt.

Die Idee der Gründung einer Nordenhamer Kunstschule war schon Jahre alt, als Falkenburger, Fröhlich, Dudeck und Golz damit im Spätsommer 2004 an die Öffentlichkeit traten. Doch Gespräche mit den politisch Verantwortlichen führten nicht weiter, und irgendwann sprang auch der freischaffende Künstler und Kunstpädagoge Golz ab. Auch die angekündigte Gründung eines Trägervereins unterblieb. „Er wäre ein Mittel gewesen, aber dieser Zweck ist nicht zustande gekommen“, sagt Ursula Falkenburger.

Eine rein private Einrichtung, die sich immer wieder um Sponsoren bemühen müsse, sei kein Thema gewesen, sagt Falkenburger: „So funktioniert das auch bei anderen Kunstschulen nicht.“ Das sei eindeutiges Ergebnis ihrer Gespräche mit dem Landesverband der Kunstschulen gewesen.

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