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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sonnenschein lässt Gastwirte hoffen

10.07.2013

Nordenham Der Sommer hat in diesem Jahr auf sich warten lassen. Statt leichter Kleidung war lange Zeit Regenschutz angesagt. Das haben auch die Gastronomiebetriebe in der Stadt gemerkt, sagt Gerfried Hülsmann, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Nordenham und Umgebung (Dehoga). Betroffen sind vor allem Betriebe, die auf schönes Wetter angewiesen sind wie Eisdielen und Straßencafés.

„Den Wirten an der gesamten Küste hat das Wetter schwer zu schaffen gemacht“, sagt Gerfried Hülsmann. Es seien weniger Radfahrer und Touristen unterwegs. Das hat er auch im eigenen Betrieb in Rodenkirchen gemerkt. Im Juni hatte er 20 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresmonat.

Doch eine Hoffnung bleibt: „Sobald es warm ist, kommen die Leute wieder raus“, weiß Gerfried Hülsmann. Aber nicht nur mit dem Wetter hat man im regionalen Gastgewerbe zu kämpfen. Die meisten Monteure, die im Kernkraftwerk Unterweser in Kleinensiel beschäftigt waren, sind nun weg – und nicht mehr in den Hotels in der nördlichen Wesermarsch untergebracht.

Dennoch: Die wenigen Schönwettertage haben gereicht, um das Geschäft wieder anzukurbeln. „Das merkt man sofort“, sagt Gerfried Hülsmann.

Deutlich im Rückstand

Vom Wetter abhängig ist auch Vincenzo Pennacchioli. Er betreibt ein Eiscafé am Nordenhamer Marktplatz. „Im Vergleich zum Vorjahr sind wir deutlich im Rückstand“, sagt Vincenzo Pennacchioli. Zwar sei der Juli bis jetzt auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr, „doch das Frühjahr hat einfach gefehlt“, sagt er.

So ganz neu ist das Problem für Vincenzo

Pennacchioli nicht. Bereits im vierten Jahr in Folge sei der Sommer nur wenig zufrieden stellend gewesen, meint er. Es habe im Juli und im August des Vorjahres keine 30 sommerlichen Tage gegeben. Dabei braucht Eis vor allem eins: „Sonne“, sagt Vincenzo Pennacchioli. „Es gibt keine bessere Werbung als einen schönen, warmen Tag“, weiß er. Nun hofft er fest darauf, dass sich das gute Wetter in den kommenden Wochen hält. Er bezweifelt allerdings, dass der Umsatz so hoch wird wie im vergangenen Jahr.

„Das schlechte Wetter hat zu Buche geschlagen“, sagt auch Sven Winter, Inhaber der Brasserie am Markt. „Es ist zwar kein Riesenminus, aber der viele Regen war spürbar“, sagt er. Vor allem der Juni hat Probleme beschert. Dafür war aber der Mai in diesem Jahr besser als der im Vorjahr, stellt er fest.

Zuversichtlich

Nun blickt er zuversichtlich in die Zukunft. „Das Wetter gleicht sich aufs Jahr gesehen aus“, sagt Sven Winter. So sei es im vergangenen Jahr gewesen, und so wird es wohl auch in diesem Jahr sein.

Ganz und gar nicht unzufrieden mit dem ausgebliebenen Frühjahr ist Rolf Schü̈rmann. „Wenn es regnet, gehen die Leute eher ins Café und essen ein Stück Kuchen oder Torte“, sagt der Inhaber des Cafés Lohmann.

Das schlechte Wetter hat Rolf Schürmann keinen Umsatzrückgang beschert. Eher im Gegenteil, sagt er. Zwar hat er auch Plätze im Außenbereich anzubieten, doch er hat festgestellt, dass sein Café bei Regen besser gefüllt ist. „Daher finde ich es falsch, übers Wetter zu klagen“, sagt Rolf Schürmann.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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