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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wetter: Sonnenschirm und Eis helfen gegen Hitze

25.07.2013

Berne /Lemwerder „Wir Jungs vom Bau sind hart im Nehmen“, ruft Jürgen Stelzmann gegen den Lärm der Ankerbohrmaschine an. Er steht mit freiem Oberkörper und Sonnenbrille auf einem Ponton an der Huntebrücke und bedient das schwere Gerät. Gegen die brennende Sonne haben er und seine Kollegen Schirme aufgespannt. Daneben helfen Sonnencreme und jede Menge Flüssigkeit. „Alkohol gibt es hier aber nicht“, sagt Stelzmann.

Die erschwerten Bedingungen nimmt er mit Humor: „Andere fahren in den Urlaub, ich werde sogar noch bezahlt.“ Zumindest seine gebräunte Haut könnte auch von einem Strandurlaub stammen.

Mehr Pausen würden sie auch bei Temperaturen über 30 Grad nicht machen. Zieht allerdings ein Sommergewitter über die Baustelle, wird die Arbeit unterbrochen. „Sobald der erste Blitz zuckt, renne ich weg“, meint Stelzmann mit einem Schmunzeln.

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Für die einen macht die Sonne die Arbeit schwerer, für andere kommt sie gerade recht. „Das Wetter ist super“, sagt Alias Kalach, Betreiber des Eiscafés San Marco in Lemwerder. „Es gibt nur ein Problem: Wir haben das tolle Wetter genau in den Sommerferien bekommen.“ Zwar ist seine Terrasse bereits zur Mittagszeit gut besucht, die meisten Kunden kommen aber von außerhalb. „Viele sind in den Ferien“, sagt Kalach.

Seitdem er im März zusammen mit seiner Frau Harbiye den Laden eröffnet hatte, machte ihm zuerst der lange Winter und dann der viele Regen zu schaffen. „Das merkt man sofort“, sagt er mit Blick auf seinen Umsatz. „Ich hoffe sehr, dass wir auch nach den Ferien so ein gutes Wetter haben.“ Zu warmes Wetter sei allerdings auch nicht gut für das Geschäft mit dem selbst gemachten Eis. „Dann gehen die Leute gar nicht mehr raus“, meint Kalach und lacht.

Ähnlich ist es auch bei den Getränkehändlern: Steigen die Temperaturen, werden deutlich mehr nichtalkoholische Getränke gekauft, vor allem Wasser. Wird es aber zu warm, bleiben die Kunden daheim. „Bis 28 Grad bewegen sich unsere Kunden noch, danach nicht mehr“, heißt es aus der Firmenzentrale von „Hol’ Ab“. Die Getränkemarktkette ist auch in Lemwerder mit einer Filiale vertreten.

Engpässe seien bei hohen Temperaturen nur dann zu erwarten, wenn die Kunden das Leergut nicht zurückbringen. Das kann dann für die Wasser- und Bierproduzenten zum Problem werden, meint ein Hol-Ab-Mitarbeiter.

Das kühle Bier darf auf den meisten Grillpartys nicht fehlen, genauso wie Fleisch und Wurst. Seitdem die Temperaturen gestiegen sind, werde mehr Grillgut gekauft, sagt Nina Stumpenhorst von der Berner Fleischerei Wachtendorf. „Das hat deutlich zugenommen.“ Besonders gefragt seien die Klassiker: Nacken, Bauch, Bratwurst und Putensteaks. Die können zur Not auch in der Küche zubereitet werden, sollte das große Sommergewitter kommen.


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