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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

E-Mobile: Sozialverband: Inklusion gibt es nicht zum Nulltarif

09.01.2015

Wesermarsch Der Kreisverband Wesermarsch im Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert die Verkehrsbetriebe Wesermarsch (VBW), die Oldenburger Verkehr und Wasser GmbH (VWG) und die Weser-Ems Busverkehr GmbH auf, dafür zu sorgen, dass behinderte Menschen, die Elektromobile nutzen, weiterhin in Bussen befördert werden können.

„Der Beschluss des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen und der örtlichen Verkehrsbetriebe, ab 1. Januar 2015 aus Sicherheitsgründen keine Elektromobile mehr in Bussen zu befördern, steht in krassem Gegensatz zur angestrebten Inklusion behinderter Menschen im Kreisgebiet Wesermarsch“, betont Ingo Holtz, Kreisverbandsvorsitzender des VdK.

Inklusion gebe es nicht zum Nulltarif. Vorrichtungen mit speziellen Sicherheitsgurten zur Befestigung der Elek-tromobile könnten aber „ohne großen finanziellen Aufwand“ in den Bussen nachgerüstet werden, ist Holtz sicher. In Fahrzeugen zum Transport von Rollstühlen seien solche Vorrichtungen bereits vorhanden, so der Vorsitzende.

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Bisher, so der Sozialverband VdK, seien keine Fälle bekannt, bei denen ein E-Mobil im Bus gekippt oder gerutscht ist. Die Verkehrsbetriebe könnten sich nicht hinter Paragraf 8, Absatz 3 des Personenbeförderungsgesetzes verstecken, der besagt, dass in Nahverkehrsplänen eine vollständige Barrierefreiheit erst bis zum 1. Januar 2022 zu berücksichtigen ist.

Holtz unterstreicht: „Hier ist sofort Abhilfe zu schaffen. Die Länderregierungen in Niedersachsen und Bremen sind jetzt mit konkreten Vorgaben und finanziellen Hilfen für den Verkehrsverbund und die örtlichen Verkehrsbetriebe gefordert, damit sichergestellt wird, dass behinderte Menschen, die Elektromobile nutzen, weiterhin ungehindert befördert werden können.“

Eine „schnelle Lösung“ in der Sache fordert auch die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann (Berne). Sie hat für den 14. Januar einen Gesprächstermin im Kreishaus in Brake anberaumt, zu dem neben Mitgliedern des Kreisbehindertenbeirats auch Vertreter des VBN und des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, der das entscheidende Gutachten in Auftrag gegeben hatte, eingeladen sind. Dabei soll vor allem erörtert werden, was geschehen kann, bevor ein neues Gutachten vorliegt. Karin Logemann: „Wir können es nicht einfach hinnehmen, dass ein Teil der Bevölkerung so extrem in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, bis eine endgültige Lösung gefunden ist, die allen hilft.“

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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