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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Spuren bei Stadtentwicklung hinterlassen

01.03.2016

Nordenham Er wolle heute kein Resümee ziehen, sondern Dank sagen, machte Peter Cordes deutlich. „Dieser Dank ist eine Verbeugung für eine tolle Zeit. Was ich hinterlasse, ist kein Werk von Peter Cordes, sondern das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit mit oft vielen Beteiligten“, so der scheidende Geschäftsführer der Gemeinnützigen Nordenhamer Siedlungsgesellschaft (GNSG).

Nach acht Jahren an der Spitze des Unternehmens, das sich zu 81,61 Prozent im Eigentum der Stadt Nordenham befindet, wurde Peter Cordes an diesem Montag, seinem letzten Arbeitstag, in den selbst gewählten vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Mehrere Redner würdigten in den Weserterrassen die verdienstvolle, engagierte Tätigkeit des 63-Jährigen. Gleichzeitig stellte sich sein Nachfolger Frank Wahlen (46) vor.

Visionär mit Kompetenz

Uwe Thöle, Vorsitzender des GNSG-Aufsichtsrates, bezeichnete Peter Cordes als einen Visionär mit einem gesunden Bezug zur Realität. Er habe mit viel Fach- und Handlungskompetenz das Unternehmen, das mit 16 Mitarbeitern fast 2000 Wohnungen (1640 im Eigenbestand) verwaltet, erfolgreich geführt. Viele Projekte in Nordenham werden mit seinem Namen verbunden bleiben.

„Sie können stolz auf ihr Wirken sein, denn sie haben Spuren in der städtebaulichen Entwicklung von Nordenham hinterlassen“, machte Bürgermeister Carsten Seyfarth deutlich. Als Beispiele nannte er unter anderem den Erwerb des ehemaligen Café Europa und dessen Sanierung durch die GNSG, wodurch es einen Schub für die Innenstadt, insbesondere für die nördliche Fußgängerzone geben werde. Er habe die Zusammenarbeit mit Peter Cordes als menschlich sehr angenehm und bereichernd empfunden, sagte das Stadtoberhaupt.

Obwohl der in Ganderkesee wohnende Peter Cordes kein Nordenhamer Bürger geworden ist, habe er eine emotionale Bindung zur Stadt, stellte „Altbürgermeister“ Hans Francksen fest. Er hatte Peter Cordes als sein Nachfolger für das Amt des GNSG-Geschäftsführers, der Hans Francksen von 1994 bis 2008 war, gewonnen und vorgeschlagen. Es habe sich in den acht Jahren gezeigt, dass Peter Cordes, der sich durch Gradlinigkeit auszeichne, der richtige für die Führung des auf soziale Wohnungswirtschaft ausgerichteten Unternehmens war.

Beruflicher Werdegang

Der aus Bremen stammende Peter Cordes hatte nach Abitur und achtjähriger Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr aufgrund einer von seiner Frau Elke Cordes-Janßen eingereichten Bewerbung eine Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei den Neuen Heimat in Bremen und später ein Betriebswirtschaftsstudium absolviert. Bei der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft Oldenburg stieg er zum Prokuristen auf und übernahm dann die Geschäftsführung der Wohnungsbaugesellschaft Jade in Wilhelmshaven.

Nachdem die von einem US-Fonds übernommen wurden und Peter Cordes „sich vom Geschäftsführer zum Blutsauger wandeln sollte“, so Hans Francksen, stieg der Diplom-Betriebswirt aus und machte sich 2005 als Unternehmensberater für den Wohnungsbau selbstständig.

Ein überschaubares Unternehmen habe in einer überschaubaren Zeit sehr viel geschaffen. Davon habe die Stadt viel profitiert. Die GNSG sei aber nicht er, sondern seien der Aufsichtsrat, die Mitarbeiter, die im Auftrage tätigen Handwerker und letztlich die Mieter, dankte Peter Cordes allen Beteiligten. Das Unternehmen sei so aufgestellt, dass es auch künftig zufriedene Mieter und Bauherren geben werde. „Mir lag immer das Wohl der Kunden am Herzen. Was ich getan habe, habe ich aus Überzeugung getan“, verabschiedete sich Peter Cordes, der künftig mehr Zeit für sein Hobby, dem Kochen, haben wird.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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