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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kein Baustopp für Seefeld und Kleinensiel

20.06.2019

Stadland In Seefeld und Kleinensiel sollen auch in Zukunft Einfamilienhäuser gebaut werden dürfen. Das fordert der Gemeinderat einstimmig in seiner Stellungnahme zum Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises.

Gerade dieser Punkt sei wichtig, denn sonst werde die Gemeinde in den beiden Orten künftig keine Baugebiete mehr ausweisen dürfen. Seefeld verfüge mit seiner besonderen Entwicklungsaufgabe Erholung über eine hohe Wohnqualität und müsse deshalb weiterentwickelt werden. Kleinensiel steche durch seine gute Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn und bald auch Autobahn heraus.

Bei ihren Gesprächen mit der Kreisverwaltung hatte die Gemeinde schon die Wohnentwicklung von Schwei gesichert. Im ersten RROP-Entwurf war eine solche Entwicklung nur für Rodenkirchen vorgesehen gewesen, denn zum Schutz des Klimas sollten nur in zentralen Orten über das jetzige Angebot hinaus Bauplätze geschaffen werden dürfen.

Einig war sich der Rat auch darin, eine Ausweitung des Gewerbegebiets Schweierfeld berücksichtigen zu lassen. Erweiterungsflächen gibt es in einem Areal südlich der Bundesstraße 437 und westlich der Küstenautobahn.

Ebenso war unumstritten, das Gelände des Kernkraftwerks in Kleinensiel als Gewerbegebiet oder „Vorranggebiet Großkraftwerk“ etwa zur Errichtung von Anlagen zur Energiespeicherung vorzusehen. Die Hafenanlage des KKU soll in die bestehende Liste „Vorranggebiet hafenorientierte wirtschaftliche Anlage“ aufgenommen und nach dem Rückbau für andere Nutzungen bereitgestellt werden.

Als Hafenbereich und Slipanlage soll ebenfalls der ehemalige Fähranleger Kleinensiel in das RROP aufgenommen werden, damit er für den künftigen Campingplatz genutzt werden kann.

Auch die Anbindung sämtlicher, auch sehr kleiner Häfen an die Weser soll schriftlich abgesichert werden.

Uneinigkeit unter den Fraktionen gab es beim geplanten interkommunalen Gewerbegebiet Havendorf. CDU und Grüne forderten, die östlich der Bundesstraße 212 vorgesehene Fläche von 35 Hektar aus dem Gewerbegebiet herauszunehmen, doch bekamen sie dafür keine Mehrheit. Ausdrücklich wird festgehalten, dass „keine Industrieansiedlung“ geplant sei.

CDU-Fraktionschef Günter Busch kritisierte, an dem Gebiet könnten sich jetzt außer Nordenham, Ovelgönne und Stadland auch alle anderen Gemeinden der Wesermarsch beteiligen.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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