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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bauarbeiten In Butjadingen: Vollsperrung dauert länger als geplant

09.11.2018

Stollhamm Die Sanierung der Fahrbahn der Ortsdurchfahrt Stollhamm schreitet voran. „Die Arbeiten laufen gut“, sagt Mario Böschen, Leiter der zuständigen Straßenmeisterei Nordenham. Um eine Vollsperrung wird die Oldenburger Baufirma Matthäi, die die Arbeiten ausführt, indes nicht herum kommen. Und sie wird sich nicht die geplanten zwei, sondern sogar drei Wochen hinziehen. Der Grund: Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Oldenburg), deren verlängerter Arm die Straßenmeisterei ist, hat laut Mario Böschen beschlossen, im gleichen Atemzug mit der Stollhammer Ortsdurchfahrt auch noch den Abschnitt der Seefelder Straße (Landesstraße 855) zwischen Stollhamm und Ahndeich zu sanieren.

Der Verkehr wird im Augenblick weniger beeinträchtigt als zunächst seitens der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg angekündigt. Denn auf eine Bauampel, die ursprünglich zur Verkehrsregelung eingesetzt werden sollte, verzichtet die Baufirma in Absprache mit der Straßenmeisterei.

Das Land hatte in diesem Herbst eigentlich die Oldenburger Straße zwischen Stollhamm und Burhave sanieren wollen. Diese Maßnahmen ist nun aber zugunsten der Stollhammer Ortsdurchfahrt (Landesstraße 860), die bei der großen Hitze im Sommer erheblichen Schaden genommen hatte, vertagt.

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Bei Temperaturen deutlich jenseits von 30 Grad hatte sich aus der Asphaltdecke in Stollhamm ein Mittel gelöst, das eingebracht worden war, um Split zu binden. Teile des Asphalts blieben dadurch an den Reifen der über die Straße fahrenden Autos kleben, und es entstanden Löcher und Buckel in der Fahrbahn.

Diese Schäden werden nun auf einer Länge von rund 800 Metern zwischen den Einmündungsbereichen Harler Weg und Ulmenstraße behoben, wobei die Straßenbaufirma derzeit mit der Erneuerung der Rinnen und Abläufe beschäftigt ist. Das geschieht jeweils auf einer Länge von rund 50 Metern. Der Verkehr wird an dieser „Wanderbaustelle“ ohne Bauampelunterstützung vorbeigeführt. „Das funktioniert problemlos“, sagt Mario Böschen.

Im nächsten Schritt werden bis zu zehn Zentimeter der alten Fahrbahndecke abgefräst, eine bis zu sieben Zentimeter dicke neue Ausgleichsschicht und schließlich eine drei Zentimeter dicke Asphaltdecke aufgetragen. Diese Arbeiten, die eine Vollsperrung erfordern, werden nach einem neuen, am Donnerstag vereinbarten Zeitplan am 26. November beginnen. Bis voraussichtlich zum 14. Dezember muss der Verkehr umgeleitet werden. Anwohner werden freie Zufahrt haben. Wie es mit dem (Schul-)Busverkehr laufen soll, wird die Straßenmeisterei noch mit dem Landkreis und den Verkehrsbetrieben abstimmen. Mario Böschen kündigt für die kommende Woche nähere Informationen dazu an.

Der Bürgerverein Stollhamm freut sich, dass die Fahrbahn der Ortsdurchfahrt erneuert wird. Gleichzeitig bedauert Vorsitzender Rainer Meyer, dass der Zug für den lange diskutierte kompletten Neubau der Ortsdurchfahrt wohl abgefahren ist. Wie berichtet, ist der Neubau eines Geh- und Radwegs in Stollhamm auf der Prioritätenliste des Landes weit nach unten gerutscht. Schwacher Trost für die Stollhammer: Für Ruhwarden gilt das genau so. Das Thema diskutiert kommenden Dienstag, 13. November, der Bauausschuss des Gemeinderats bei einer um 14.30 Uhr beginnenden öffentlichen Sitzung im Sitzungszimmer des Rathauses.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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