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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sport: SV Brake will Parkplatzproblem angehen

04.01.2016

Brake Magnus Barghorn ist genervt. Gern besucht der Ehrenpräsident des SV Brake die Fußballspiele der Herrenmannschaften. Doch der Weg dorthin ist „chaotisch“, wie er sagt. Die Parkplatzsituation vor dem Stadion an der Bahnhofstraße nervt den 79-Jährigen. „Die Autos stehen überall an der Straße. Es gibt keine vernünftigen Parkplätze“, sagt Barghorn. Besonders problematisch sei die Situation, wenn die Auswärtsmannschaft mit dem Bus anreist. „Der steht dann in der Einfahrt zum Stadion. Daran kommt dann kein anderer Wagen geschweige denn ein Rettungswagen vorbei“, kritisiert Barghorn.

Plan erstellt

Doch der Rentner will nicht nur nörgeln. Er hat gehandelt. Zusammen mit einem Planungsbüro hat er sich Gedanken gemacht, wie man die Situation an der Bahnhofsstraße verbessern könnte. „Es kann ja nicht sein, dass die Besucher der Spiele auf den Netto-Parkplatz angewiesen sind. Der gehört uns ja nicht“, sagt Barghorn. Sein Plan sieht vor, dass das derzeitige Gelände der Eisstock-Schießbahn und der Boule-Gruppe zum Parkplatz umfunktioniert wird. Links und rechts neben diesem Parkplatz würde eine Straße führen, die mit einer Einbahnstraßen-Regelung belegt werden würde. „Die Autos könnten von der einen Seite auf den Parkplatz fahren und auf der anderen Seite wegfahren“, erklärt Barghorn. Seiner Meinung nach würde das auch die Gefahr bei der Auffahrt auf die stark frequentierte Bahnhofsstraße senken, „weil man nicht noch auf Abbieger achten müsste“, so Barghorn. Auch das Wenden für die Busse wäre deutlich einfacher.

Die Eisstock-Schießbahn und die Boule-Bahn würden allerdings nicht verschwinden, beschwichtigt Barghorn. Hier soll ein Bereich am Uterweg für die Sportler hergerichtet werden. „Ich will niemandem den Platz streitig machen“, betont Barghorn.

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Doch hier sieht Bürgermeister Michael Kurz den Knackpunkt. Der Stadt Brake gehört der Bereich, der – nach Barghorns Plänen – zum Parkplatz werden soll. „Die Eisstocksportler und die Boule-Gruppe haben sehr viel Arbeit in diese Bahnen gesteckt. Ich finde es undankbar, wenn das einfach zum Parkplatz werden würde“, sagt Kurz gegenüber der NWZ. Außerdem sieht Kurz das Parkplatz-Problem als nicht so drängend wie Barghorn. „Wir haben einen großen Parkplatz an der Ausstellungshalle der Rassegeflügelzüchter und viele Parkplätze an der Bahnhofsstraße“, sagt Kurz.

Auch die Landessparkasse zu Oldenburg, die derzeit auf dem Grundstück neben dem Sportplatz baut, habe zugesagt, dass die Parkplätze außerhalb der Geschäftszeiten genutzt werden dürften. „Und wenn wirklich alle Stricke reißen, kann man über einen Ausbau des Grundstückes am Uterweg nachdenken“, sagt Kurz. Er macht allerdings auch klar, dass sich die Stadt Brake eine solche Umbaumaßnahme derzeit nicht leisten könne.

Das weiß auch Magnus Barghorn. „Ich würde diese Maßnahme gern über Spenden und Eigenleistungen umsetzten“, erklärt Barghorn. „Vielleicht könnte die Stadt mit Leistungen vom Bauhof unterstützend tätig werden“, ergänzt er. „An das Portemonnaie der Stadt will ich aber nicht ran“, sagt Barghorn.

SV Brake sucht Lösung

Der SV Brake beobachtet die Pläne von Magnus Barghorn derweil interessiert. „Wir kennen das Parkplatzproblem auch“, erklärt Beate Hagen, 1. Vorsitzende des SV Brake. Besonders die Problematik mit Bussen auswärtiger Mannschaften. Konkrete Planungen gibt es derzeit aber beim SV Brake noch nicht. „Wir begrüßen den Vorschlag von Herrn Barghorn, wollen aber im Vorstand erst einmal alle Möglichkeiten erörtern und dann gemeinsam nach einer Lösung suchen“, erklärt sie weiter. Magnus Barghorn würde eine Lösung freuen.

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