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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Tagu verbessert Warteplätze auf Hunte

14.06.2014

Elsfleth /Oldenburg Seit einigen Tagen liegen blaue Pontons mit dem gelben Tagu-Schriftzug auf der Hunte bei der Elsflether Seefahrtschule. Doch die schwimmenden Arbeitsplattformen haben nicht etwa nur an den Dalben festgemacht, wie man vermuten könnte, da keine Arbeitsgeräusche zu vernehmen sind. Vielmehr werden von den Pontons aus neue Stahldalben mit einem Vibrationsrüttler in das Flussbett getrieben – und das nahezu geräuschlos. Alte Stahldalben werden ausgebaut.

Schon seit November 2013 ist die Tiefbau GmbH Unterweser damit befasst, die Warteplatzsituation auf der Hunte für den Schiffsverkehr zu verbessern. Auftraggeber ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen, das auch die Pläne dazu erstellt hat. Die Untere Hunte sei eine wichtige Wasserstraßenverbindung zwischen dem Küstenkanal in Oldenburg und seiner Mündung in die Weser bei Elsfleth, sagt Tagu-Projektleiter Bernd Börg. „Bei Niedrigwasser können sich Schiffe an einigen Stellen auf der Hunte nicht begegnen, bei Gegenverkehr muss ein Schiff an vorgegebenen Stellen warten, bis das entgegenkommende Schiff diesen Bereich passiert hat“, berichtet der Diplom-Ingenieur.

Zwischen Oldenburg und Elsfleth befinden sich fünf Wartestellen, jeweils bestehend aus einer Dalbenreihe von vier bis sieben Stahldalben. Aufgrund zunehmender Schiffsgrößen und dem maroden Zustand der Warteplätze, habe das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen die Erneuerung der Warteplätze im September 2013 öffentlich ausgeschrieben, sagt Bernd Börg. Zusätzlich seien der Neubau von drei Pegelmessstellen an den Standorten Hollersiel, Elsfleth und beim Weserwehr in Bremen mit ausgeschrieben worden. Anfang November 2013 habe die Tagu den Auftrag für die Ausführung erhalten.

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Laut Bernd Börg werden nun 34 alte Stahldalben ausgebaut und 36 neue Stahldalben mit Längen von 20,20 bis 24,30 Meter eingebaut. Die neuen Dalben seien mit Gleitleisten und Festmachepollern ausgerüstet sowie mit einem Korrosionsschutz versehen. An den Pegelstandorten würden zusätzlich Landgangsstege und Pegelhäuschen aus Aluminium eingebaut, die später mit den nötigen Messinstrumenten ausgestattet würden. Weitere Vorleistungen wie die technische Bearbeitung, die Beweissicherung von umliegenden Gebäuden oder die Kampfmitteluntersuchungen an den verschiedenen Standorten gehörten ebenso zum beauftragten Leistungsumfang.

Mitte April wurden die Arbeiten vor Ort begonnen. Zunächst wurden bei der Liegestelle Reithörne fünf alte Dalben ausgebaut, da diese Liegestelle komplett entfallen sollte. Anschließend wurde der nächste Warteplatz bei der Eisenbahnbrücke in Elsfleth in Angriff genommen. Hier sind bereits fünf neue Dalben eingebaut und sechs alte Dalben ausgebaut worden. Zurzeit werden die neuen Dalben mit Gleitleisten und Dalbendeckeln ausgerüstet.

Die Arbeiten werden nach Angaben des Projektleiters nach aktueller Planung noch bis Anfang September 2014 andauern.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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