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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Windpark Hobendiek: Tandem-Kompromiss für alle akzeptabel

03.04.2014

Seefeld Für die Erneuerung des Windparks Hobendiek bei Seefeld zeichnet sich ein Kompromiss ab, mit dem alle Seiten leben können. Bevor es soweit ist, will sich die CDU/Grüne-Mehrheit im Gemeinderat aber von der Kreisverwaltung bestätigten lassen, dass die Gemeinde auf dieser Grundlage ihr Einvernehmen mit dem Vorhaben erklären darf.

Im Bauausschuss setzten CDU und Grüne am Mittwochabend diese Linie durch. SPD und WPS sahen keinen Sinn in der Anfrage: „Wo ist das Problem?“, fragte der Sozialdemokrat Günter Hespos. Bürgermeister Boris Schierhold sagte, wenn die Gemeinde ihr Einvernehmen vom Kompromiss-Angebot der Firma Tandem abhängig mache, könne die Kreisverwaltung dies als gesetzwidriges Kopplungsgeschäft werten.

Wie die NWZ  in ihrer Dienstag-Ausgabe berichtet hatte, bietet Dietrich Heck, der Geschäftsführer der Windpark-Betreiberfirma Tandem in Bremen, über den Ratsherrn Gerd Coldewey (Die Linke) der Gemeinde Stadland einen städtebaulichen Vertrag an. Darin würde das Unternehmen die Verantwortung für Schäden an der Hobendieker Straße durch den Transport der schweren Teile übernehmen. Unter anderem will Tandem auf dem von ihm genutzten Abschnitt der Betonstraße eine neue Bitumendecke aufbringen.

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„Das kann in diesem Rahmen genehmigt werden“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch. Er habe selbst am Montagabend in der schwarz-grünen Gruppe einen solchen Vorschlag gemacht – ohne von dem Vorstoß Hecks zu wissen. „Es ist erfreulich, wenn das von beiden Seiten kommt“, sagte Busch.

Unterstützung fand auch der Vorschlag von Gerd Coldewey, dass Tandem für den Neubau nur die erste Einfahrt zum Windpark Hobendiek nutzt. „Damit wäre schon ein großer Teil der Hobendieker Straße gerettet“, sagte der Ratsherr. Eigentlich, ergänzte er, hätte „die Verwaltung“ – sprich: der Bürgermeister – Kontakt zu Tandem aufnehmen müssen. Stattdessen habe sie „mitgepöbelt“ und damit Zeit vertan.

Der CDU unterstellte er, ihr gehe es nicht um mögliche Schäden an der Straße, sondern sie fühle sich den 90 Bürgern aus Seefeld und Augustgroden verpflichtet, die sich mit ihrer Unterschrift gegen die Erneuerung des Windparks gewandt hatten.

Der SPD-Ratsherr Hermann König betonte, nicht Tandem habe die schon jetzt festzustellenden Schäden an der Hobendieker Straße verursacht, sondern mehrere Unternehmer mit ihren schweren landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Seine Fraktionskollegin Annette Klitscher nannte das Angebot von Dietrich Heck nobel.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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