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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tipps für ein Leben ohne Barrieren im Alter

18.05.2017

Lemwerder Das schöne Wetter könnte der Grund gewesen sein, warum der Andrang beim 3. Seniorentag in Lemwerder hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Die Arbeitsgruppe „AGIL“ (Aktiv gut im Leben stehen“) hatte die Veranstaltung mit insgesamt 21 Ausstellern organisiert, bei der es rund um das Thema Altern ging. An den Ständen auf ein Beratungsgespräch warten wie vor zwei Jahren gab es dieses Mal nicht.

Unzufriedenheit mit den Besucherzahlen herrschte allerdings nicht überall. Ganz gegen die Erwartungen war die Nachfrage bei der Schülerfirma der Eschhofschule sehr groß. Alexander, Enes und Enis boten Hilfe beim Umgang mit Handy, PC und ähnlichen technischen Geräten. Sie haben auch gleich viele weitere Beratungstermine vereinbaren können.

Sylvia Fellendorf nutzte die Gelegenheit, sich bei Heike Ohlenbusch und ihrer Auszubildenden Sophie Müller nach barrierefreien Gestaltungsmöglichkeiten fürs Bad ihrer Schwiegereltern zu erkundigen. Die Firma Rahder präsentierte Aluminiumverbundplatten, die den Fliesenspiegel kompletter Bäder in maximal 36 Stunden im völlig neuen Design erstrahlen lassen.

Mehr Besucher hätte sich Kontaktpolizist Jürgen Zimmer für seine Beratung zu Einbruchsschutz oder Haustürgeschäften gewünscht. „Niemals würde ein echter Polizist auffordern, Schmuck zu zeigen oder gar mitzugeben“, warnte er vor zu viel Leichtgläubigkeit und davor, irgendwelche fremden Personen ins Haus zu lassen – egal ob Kripo, Ableser oder Handwerker. Auch das bloße Herzeigen einer Polizeimarke gehe gar nicht. Die sei schließlich nicht personifiziert und nur in Verbindung mit dem etwa postkartengroßen, mit Foto und Stempeln versehenen und auf lindgrünem Leinenpapier gedruckten Ausweis gültig. Es sei traurig, dass Enkeltricks noch immer so gut funktionieren.

Aber Zimmer konnte auch beruhigen, denn die Zahl der Straftaten sei, auch wenn immer wieder anders lautende Gerüchte in den sozialen Netzwerken kursieren, ohne irgendwelche Ausreißer konstant geblieben.

Nebenan beim Sozialverband VdK war man nicht ganz so unzufrieden. Der Ortsverbandsvorsitzende Werner Maack, der an diesem Tag mit seinem Vorstandskollegen Gerold Janßen die Stellung hielt, betonte, dass erste Beratungen und Tipps kostenlos seien.

Um Beratung, Hilfe oder Vorsorge ging es auch beim Ende 2015 gegründeten Palliativ Netzwerk Wesermarsch (PNW) oder bei der Arbeiterwohlfahrt, bei der zusätzlich aus Luftballons noch Frustbälle gebastelt wurden.

Ein Piks und schon hatte man bei Heinz Schräder und Alfred Kok vom Diabetes-Gesprächskreis Lemwerder Gewissheit, wie es um den eigenen Blutzuckerspiegel bestellt war.

Rainer Gallasch von der Wohnungsbau Wesermarsch informierte über das barrierefreie Wohnen in der Gemeinde. Sanitätshaus, Apotheke, Optiker oder Hörgeräteakustiker rundeten neben vielen anderen das Angebot ab.

Alles Aktuelle für Senioren im Nordwesten lesen Sie in unserem Senioren-Spezial.

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