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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bürgerforum: „Träumen ist hier ausdrücklich erwünscht“

23.01.2014

Altenesch Das Träumen ist hier ausdrücklich erwünscht – allerdings kann natürlich nicht garantiert werden, dass diese Träume auch erfüllt werden, ermunterte Günther Naujoks am Montagabend im Altenescher Dorfgemeinschaftshaus. Die Anwohner waren aufgefordert, bei der Diskussionsveranstaltung „Lemwerder ZEIGEN“ persönliche Ideen, Anregungen und Wünsche für ihren Ortsteil einer überparteilichen Abordnung von Ratsvertretern vorzutragen.

Ein Thema dabei war natürlich wieder die mitten durch den Ort verlaufende L875, auf der sich laut der Anwohner sehr oft nicht an die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer gehalten werde. Der Wunsch nach Verkehrsinseln, die die Kraftfahrer wenigstens kurzzeitig zwingen vom Gas zu gehen, wurde dabei wieder laut. Der sei jedoch laut Ratsmitglied Ewald Helmrich aufgrund der mangelnden Straßenbreiten kaum realisierbar.

Etwas mehr Erfolg könnte da vielleicht ein Anwohner der Straße Am Hohen Groden mit seinem Anliegen haben. Seit zwei Jahren ärgert sich der Mann schon über ein tiefes Loch in der Fahrbahn vor seiner Haustür. Einem Bekannten und dessen Brille wurde dieses in der Dunkelheit bereits zum Verhängnis, doch seitens der Gemeinde gab es bisher keine zufriedenstellende Lösung, bemängelte er. Fehlende oder viel zu schwache Straßenbeleuchtung, ein untauglicher Sportplatz mit Gefälle, Raser in 30er Zonen sowie die stellenweise unzureichende Befestigung mit fahrraduntauglichem Riesenschotter auf dem neuen Weg zur Weser gehörten zu den vorgetragenen Missständen. Eine marode, für Fahrzeuge mit Anhänger sehr schwer zu überquerende Ollenbrücke, fehlende Beschilderung des neuen Radwegs oder der verhaltene Einsatz bei der Realisierung der B212 neu seitens der Gemeinde wurden ebenfalls beklagt.

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Immer wieder wurde laut, dass man sich in den Außenbezirken von der Gemeinde sehr im Stich gelassen fühle. Auch, dass das Bauen in Lemwerder lediglich in dem unattraktiven Gebiet „Weserdüne“ erlaubt sei, erzeugte große Unzufriedenheit. Ohne die Möglichkeit, dass sich junge Familien, vielleicht in zweiter Reihe auf dem elterlichen Grundstück ihr Häuschen errichten können, sehe man der Altersstruktur in Altenesch skeptisch entgegen. Bauwillige wandern dann einfach in Nachbargemeinden ab und das Dorf gehe kaputt.

Darüber, wie man im Alter besser in Altenesch leben könne, solle auf der nächsten Bürgerversammlung im Ort gesprochen werden, versprach Moderator Günter Naujoks. Er war sehr zufrieden mit dem munteren Austausch und nahm, genau wie seine Ratskollegen, viele Anregungen mit nach Hause.

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