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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Trubel am Stand des Gewerbe- und Handelsvereins

10.08.2010

ELSFLETH „Ist jemand infolge einer hinfallenden Krankheit zu Boden gestürzt, so stecke man in den Mund des Daliegenden einen Smaragd und der Geist des Kranken wird wieder aufleben  .  .  .“ – ob die Therapie der Heilkundigen Hildegard von Bingen (1098 bei 1179) bei Epileptikern Erfolge erzielte, ist nicht überliefert. Von der Heilkraft der Steine und Edelsteine ist der Händler auf dem Elsflether Kunsthandwerkermarkt am Sonntag fest überzeugt und seine Erkenntnisse vom Zusammenhang zwischen Heilsteinen mit Sternzeichen versucht er an interessierte Besucher weiter zu geben. „Ich glaub aber nicht so recht daran“, zweifelt die potenzielle Kundin mit Sternzeichen „Waage“. Der Händler schmallippig: „Daran muss man auch nicht glauben, das sind Fakten.“

Fakt ist an diesem Augusttag, der sich nach morgendlicher Sonne am Nachmittag eintrübt, der gute Besuch des verkaufsoffenen Sonntags mit Kunsthandwerkermarkt. Viele Besucher sind mit dem Rad angekommen und die Autos auf den Parkplätzen im Außenbereich weisen auf viele Gäste von außerhalb hin. Allerdings gibt es in Elsfleths Flaniermeile einige Lücken, Standbezieher, die sich angemeldet hatten, glänzen durch Abwesenheit. Ganze „große Kunst“, edles Handwerk oder exquisites Kunsthandwerk ist in der bunten Mischung der Stände auch nicht zu finden: wer’s mag, deckt sich mit Töpferwaren oder Strohkränzen ein, es gibt Decken und Kissenhüllen in Patchworkarbeit – oder per Hand oder maschinell gefertigt ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Garantiert „handgerührt und gekocht“ sind leckere Sachen für den Frühstückstisch und Dekoratives für Haus und Garten passt am besten in eine farbenfrohe „Villa Kunterbunt“. Die Besucherin mit dem Sternzeichen „Waage“ ist längst zu einem anderen Stand geschlendert: dort gibt es hübschen Schmuck und Glasarbeiten garantiert ohne esoterischen Schnickschnack. Der größte Trubel herrscht am Stand des Gewerbe- und Handelvereins, bei der großen Tombola winken viele Preise, vom Kinderspielzeug über Kübelpflanzen und Präsentkörben bis hin zum Rasenmäher oder Fahrrad.

Die Kunst der deutschen Autobauer präsentiert das Autohaus Schröder, Sitzproben und Informationsgespräche gibt’s zum Nulltarif. Als es am Nachmittag ein wenig zu tröpfeln beginnt, strömen viele Besucher in die geöffneten Geschäfte, Cafés und Restaurant – und das ist an diesem verkaufsoffenen Sonntag auch gut so.

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