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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Üppiges Grün stört Radfahrer

08.08.2007

MOORSEE Der Bahndamm sollte auch zwischen Abbehausen und Stollhamm zum Radweg ausgebaut werden. Dafür setzen sich die SPD-Kreistagsmitglieder Karl-Heinz Brüning, Seefeld, und Uta Elb, Phiesewarden, ein.

Sie unterstützen damit eine Initiative des Stollhammers Dedo Burhop. Der hatte bereits im vergangenen Sommer eine entsprechende Bitte an die Stadtverwaltung geschickt. Er bekam auch eine Antwort, wie er am Dienstagnachmittag bei einem Ortstermin in Moorsee erzählte: Eine städtische Bedienstete schrieb ihm, die Anfrage sei ans Bauamt weitergeleitet worden. Seitdem hat er nichts wieder davon gehört.

Deshalb wandte er sich an den Kreistagsabgeordneten Karl-Heinz Brüning, der sich als gebürtiger Stollhammer auch um sein altes Heimatdorf kümmert. Brüning wie Burhop stört vor allem der Zustand des Bahndamms zwischen Moorsee und der Grenze nach Butjadingen. In der Mitte des Damms hat sich üppiges Grün angesiedelt, so dass für Radfahrer nur noch zwei schmale Fahrstreifen übrig sind. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich, sagt Burhop: Erst vor kurzem habe er einer Radfahrerin geholfen, die wegen des Grünstreifens zu Fall gekommen war.

Uta Elb und Karl-Heinz Brüning sind davon überzeugt, dass der Bahndamm das Zeug zu einer Touristenattraktion hat. Die ruhige Fahrt an Bauernhöfen und Wiesen entlang vermittelt viel vom Charakter der Landschaft. Deshalb bringt Uta Elb das Programm Leader Plus ins Gespräch, das die Entwicklung im ländlichen Raum fördert. Sie hofft, dass auf diesem Wege Geld für den Ausbau zum Radweg aufzutreiben ist.

Auf alle Fälle wäre ein Ausbau des Bahndamms deutlich billiger zu haben als der Bau eines Radweges etwa an der Landesstraße in Moorsee. Denn es müsste kein Land gekauft werden – der Bahndamm gehört der Stadt Nordenham und der Gemeinde Butjadingen – und es müsste auch kein Boden ausgekoffert werden, weil die Trasse für den Betrieb der Butjadinger Bahn erstellt worden ist, die hier bis 1965 verkehrt hat.

„Ideal wäre eine Asphaltdecke“, sagen Dedo Burhop und Uta Elb übereinstimmend. Auch einen gepflasterten Weg könnten sie sich vorstellen. Auf alle Fälle müsste aber zuerst das Grün in der Mitte des Damms entfernt werden.

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2203

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