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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Internet: Ultraschnelles Surfen ist den McKenzies unmöglich

09.08.2011

REITLAND Carsten und Claudia McKenzie sind sauer: An der Sackstraße in Reitland wohnend, sind sie, was das Internet betrifft, im Hintertreffen. Denn ihr Anbieter Telekom kann laut Carsten McKenzie nur gemessene 383 Kilobit zur Verfügung stellen. Und das reiche nicht aus, um mit zwei Rechnern gleichzeitig im Netz zu surfen, beklagt er.

Vor einiger Zeit keimte Hoffnung auf. Das Objekt der Begierde liegt jetzt nur einige hundert Meter weit entfernt. Die EWE hat nämlich ein neues Kabel in Reitland verlegt, mit dem die Kunden die Hochspeed-Angebote des regionalen Energieanbieters nutzen können. Ultraschnelles Surfen wäre nun auch für die McKenzies möglich. Doch die Telekom beharre auf die Vertragserfüllung bis zum 27. März 2012, erzählt Carsten McKenzie, der jetzt den Anbieter wechseln wollte. „Wir haben der Telekom angeboten, die kompletten Gebühren bis zum Vertragsende zu zahlen. Das wurde abgelehnt“, schildert er einen Versuch, sich gütlich mit dem Anbieter zu einigen. Menschlich sei das nicht okay, meint der Reitlander.

Die McKenzies haben nicht locker gelassen. Ihre Idee, dann neben der bereits bestehenden Leitung dazu parallel noch das Angebot des regionalen Anbieters mit der wesentlich schnelleren VDSL-Leitung über 35 000 KB zu nutzen, schien daraufhin für sie die ideale Alternative zu sein. Ultraschnell und gleichzeitig mit drei Rechnern im Netz surfen zu können: die Vorfreunde darauf, das Internet endlich problemlos nutzen zu können, war riesengroß. Doch daraus wurde nichts. Am 28. Juli erhielten sie die niederschmetternde Nachricht: Der Wunsch sei zurzeit nicht zu erfüllen, hieß es aus Oldenburg. Die Telekom müsste die Leitung freischalten. Im betreffenden Reitlander Verteilerkasten seien laut Telekom aber alle Anschlüsse belegt, lautete die Begründung. „Wir haben keine Chance“, resümiert Carsten McKenzie frustriert.

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Den Vertrag mit der Telekom, den sie gekündigt haben, wird die Familie erfüllen. „Wir warten jetzt auf den 27. März 2012“, sagt Carsten McKenzie. Auch seine Frau Claudia glaubt nicht mehr daran, dass sich die Geschichte in den kommenden Wochen noch zum Guten wenden wird. Und dennoch: „Das Prinzip Hoffnung wohnt in Reitland“, merkt Carsten McKenzie lakonisch an.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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