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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nachruf: Unermüdlich für Brake gewirkt

04.06.2014

Brake Es sei dem Menschen in die Wiege gelegt, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, die ihn trägt. So hatte Klaus Müller im September 2008 sein großes Engagement unter anderem für das Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser begründet, nachdem ihm der damalige niedersächsische Kultusminister Lutz Stratmann gerade das Bundesverdienstkreuz verliehen hatte. Am vergangenen Sonntag ist Klaus Müller im Alter von 84 Jahren unerwartet gestorben. Zusammen mit der Familie, der J. Müller Aktiengesellschaft und dem Museum trauert Brake um einen seiner honorigsten Bürger.

Am 29. April 1930 wurde Klaus Müller geboren. Im Jahr 1947 trat er als Lehrling in das Hafenunternehmen J. Müller ein. Bis 1990 war er zusammen mit seinen Brüdern Gerhard und Ernst Müller – Letzterer verstarb im vergangenen Jahr – als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens tätig.

Aufsichtsrat und Vorstand der J. Müller-Gruppe würdigen Klaus Müller als einen „herausragenden Unternehmer“, der im Zusammenwirken mit seinen Brüdern den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens nachhaltig geprägt habe.

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Mit dem Namen des Seniorgesellschafters bleibe insbesondere die Weiterentwicklung des Kranbetriebs im Seehafen Brake zu einem leistungsfähigen Umschlagsterminal für Stückgüter in Verbindung. Mit seiner persönlichen Integrität, seiner Gradlinigkeit und seiner Verlässlichkeit sei Klaus Müller den Kunden, Tarifpartnern und Mitarbeitern stets ein geachteter Gesprächspartner gewesen.

Große Verdienste erwarb sich Klaus Müller auch um das Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser. Zweihalb Jahrzehnte lang stand er dem Trägerverein vor und prägte in dieser Funktion entscheidend die Entwicklung der drei Häuser in Brake und Elsfleth. Dabei halfen ihm seine unternehmerische Erfahrung und seine Fähigkeit, betriebswirtschaftlich zu denken. Maßgeblich beteiligt war Klaus Müller auch an der aufwendigen Sanierung und musealen Neukonzeptionierung des Telegraph, dessen geplante Wiedereröffnung im September er nun nicht mehr miterleben wird.

Mit Tatkraft, Schaffensfreude, Beharrlichkeit und Hingabe habe Klaus Müller dazu beigetragen, dass das Museum für die Zukunft gut aufgestellt sei, sagt Leiterin Dr. Christine Keitsch. Sie würdigte das große persönliche Engagement und das „unermüdliche Wirken“ Klaus Müllers.

Für seine Verdienste war Klaus Müller nicht nur mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Er war auch Träger der Landschaftsmedaille der Oldenburgischen Landschaft sowie der Ehrenmedaille des Landkreises Wesermarsch.


Online kondolieren unter   www.nwztrauer.de 
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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