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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sportentwicklungsplanung: Vereine sollen stärker zusammenarbeiten

04.05.2016

Berne Die erste Phase der Sportentwicklungsplanung in Berne ist jetzt mit der Präsentation der Ergebnisse durch Projektleiter Dr. Arne Göring im Ratssaal zu Ende gegangen. Im Anschluss überreichte Göring die Expertise an Bürgermeister Franz Bittner. Die Gemeinde hat gemeinsam mit dem Kreissportbund und der Stadt Elsfleth sowie der Gemeinde Lemwerder in den zurückliegenden Monaten ein Konzept für den Sport der Zukunft in der südlichen Wesermarsch erarbeitet (die NWZ  berichtete).

Durch den demographischen Wandel wird sich die Bevölkerungszusammensetzung in Berne in den kommenden Jahren verändern, was sich unmittelbar auf den Sport auswirken wird. Die Sportentwicklungsplanung soll die Gemeinde auf die sich verändernden Bedingungen und Anforderungen im Sport vorbereiten.

Alle machen mit

Besonders positiv hob Arne Göring die Beteiligung der Berner Vereine hervor, denn es hatten sich alle an der Umfrage zur Sportentwicklung beteiligt, was in den benachbarten Kommunen nicht der Fall war. Die Zufriedenheit der Vereine mit ihren Sportstätten wurde mit gut bewertet. Handlungsbedarf besteht dagegen in der Akquirierung von ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Übungsleitern und Trainern.

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Eine Kernempfehlung der Expertise ist eine stärkere Kooperation der Vereine sowie ein besserer Dialog zwischen den Vereinen und der Gemeinde. Die Installation eines regelmäßig zusammenkommenden „Runden Tisches“ sei eine geeignete Maßnahme, um eine Kommunikationsstruktur zu schaffen und Netzwerke zu bilden, hieß es.

Der Zuwachs der Bevölkerung im Seniorenalter und der Wunsch, gesund alt zu werden, würden den Bedarf an Fitness- und Gesundheitssportangeboten enorm ansteigen lassen. Für diese Sparte sei es ratsam, so Göring, kreativ neue Räume für den Sport zu finden.

Ehrenamt fördern

Die Förderung des Ehrenamts und des freiwilligen Engagements könnte anstelle von Geldspenden beispielsweise auch mit Zeitspenden gefördert werden, führte Göring weiter aus. Das sei Zeit, in der der Arbeitnehmer freigestellt wird, um seiner ehrenamtlichen Tätigkeit nachzukommen.

Bürgermeister Franz Bittner dankte Arne Göring und allen Akteuren: „Die Sportentwicklungsplanung hat einen intensiven Blick auf den gesamten Sport, ob in Vereinen oder außerhalb, und auf demographische und gesellschaftliche Entwicklungen in unserer Gemeinde geworfen. Für alle Beteiligten wurde eine Vielzahl von Anregungen erarbeitet, um das eigene Handeln zu überdenken und sich damit auch von gewohnten und vertrauten Gewohnheiten und Abläufen zu verabschieden.“

Steuerungsgruppe

Im Sommer beginnt die Umsetzungsphase des Sportentwicklungsprozesses. Tiina Nagler vom Kreissportbund Wesermarsch und Matthias Janßen von der Sportregion Ammerland-Oldenburg-Wesermarsch werden den Umsetzungsprozess unterstützen.

Die Steuerungsgruppe diees Folgeprozesses bilden außerdem Franz Bittner als Vertreter der Gemeinde, Jens Bischoff (SPD) als Vertreter des Gemeinderates, Annika Ulbrich und Jörg Beyer als Vereinssprecher und Sönke Ehmen als Vertreter der Bildungsinstitutionen. Damit ist Berne die erste Gemeinde in der Wesermarsch, in der sich ein Vertreter der Bildungsinstitutionen aus Eigeninitiative mit in der Steuerungsgruppe beteiligen wird.

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