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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sanierung: Verjüngungskur für die Tennishalle

07.03.2015

Lemwerder Die Tresenanlage, erzählt Herbert Knie, ist so alt wie die Tennishalle selbst: sie stammt aus dem Jahr 1989. Die nunmehr fast 26 Jahre sind nicht spurlos an der Einrichtung vorbeigegangen. „In den vergangenen fünf Jahren ist es immer schlimmer geworden“, berichtet Knie, der dem Arbeitskreis aus Vertretern des Sportvereins Lemwerder und des Lemwerder Turnvereins angehört. In diesem Gremium ist man nun übereingekommen, dass der Gastronomiebereich in der Tennishalle grundlegend saniert werden muss. „So geht es nicht mehr“, sagt Herbert Knie.

Mehrere Reparaturen

Allein in den zurückliegenden drei Jahren hätte der SV Lemwerder rund 4500 Euro für Reparaturen ausgeben müssen. Unter anderem mussten Mängel beseitigt werden, die das Veterinäramt beanstandet hat. „Aber nach so vielen Jahren bekommt man oft gar keine Original- Ersatzteile mehr“, weiß Herbert Knie. So seien die Arbeiten letztendlich nur „Flickschusterei“ geblieben. Jetzt müsse endlich eine dauerhafte Lösung gefunden werden.

Die gibt es im Prinzip auch schon. Der Arbeitskreis hat sich von der Firma, die für die Gestaltung des Gastronomiebereichs der Begegnungsstätte zuständig war, ein Konzept erarbeiten lassen. „Das war sehr beeindruckend“, erzählt Herbert Knie. Was die Firma vorgestellt habe, sei „wunderschön und wünschenswert – aber weit übers Ziel hinaus geschossen“. Unterm Strich hätte die Umsetzung dieser Maßnahme rund 100 000 Euro gekostet.

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In Nachverhandlungen und mit abgespecktem Konzept gibt es nun einen Vorschlag, der bei Umsetzung mit rund 80 000 Euro zu Buche schlagen wird. Die Gemeinde ist bereit, davon die Hälfte zu übernehmen, auch der Pächter ist nach Angaben von Herbert Knie bereit, einen „namhaften fünfstelligen Betrag“ beizusteuern. Aber dennoch wird es nicht ohne eine zusätzliche Kreditaufnahme gehen.

Intensive Gespräche

Darüber soll es in der kommenden Woche intensive Gespräche geben, kündigt Herbert Knie an. Eine Variante sei, dass der Pächter den Kredit aufnimmt und diesen dann über einen noch festzulegenden Zeitraum über die Pacht abzahlt. Soll heißen: Der Betrag, der monatlich für den Kredit aufzubringen ist, wird von der Pacht abgezogen.

Nimmt umgekehrt dagegen beispielsweise der SV Lemwerder den Kredit auf, dann wird der dafür fällige monatliche Abtrag auf die Pacht draufgeschlagen.

Im Bauausschuss am Donnerstag hat Harald Schöne (FDP) zu den von Herbert Knie vorgestellten Finanzierungsmodellen eine weitere Variante ins Spiel gebracht: Die Gemeinde könnte den Kredit aufnehmen, sie bekommt in der Regel die besten Konditionen.

Jetzt müssen sich die Beteiligen zügig für ein Modell entscheiden, denn im Gemeinderat beginnen bereits in der nächsten Woche die Haushaltsberatungen. Außerdem möchte der Arbeitskreis, betont Herbert Knie, dass die Umbauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Denn zeitgleich will der SV Lemwerder auch den Bodenbelag dort erneuern.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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