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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Von der „Grippewelle“ noch verschont

11.02.2017

Brake Über die Bundesrepublik Deutschland zieht zurzeit eine „Grippewelle“: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) seien allein in der vergangenen Meldewoche 14 000 bestätigte Fälle von Influenza gemeldet worden, so dass es seit Oktober 2016 mehr als 40 000 Fälle gäbe. Die Stadt Brake scheint von einer größeren Grippewelle jedoch verschont geblieben zu sein.

„Bisher gibt es noch keinen Fall von Influenza im Krankenhaus“, teilt Norbert Poferl, Hygienefachkraft im St.-Bernhard-Hospital, mit. Es sei aber abzuwarten, wie es sich in den nächsten Wochen entwickle. Ins Krankenhaus würden Patienten kommen, die eine lebensbedrohliche Entwicklung der Influenza hätten. Davon seien häufig ältere oder bereits gesundheitlich angeschlagene Personen betroffen, so Poferl. Dieser „Risikogruppe“, aber auch anderen, rät er auch jetzt noch zu einer Impfung, falls noch nicht getan. Der Schutz vor einer Grippe setze ungefähr 14 Tage nach einer Impfung ein. Da die Hochsaison von Oktober bis April gehe, sei eine Impfung immer noch sinnvoll.

Infos zur Grippe

Die Ständige Impfkommission (STIKO)empfiehlt die Influenzaimpfung:
für alle Personen ab 60 Jahre
für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, zum Beispiel chronische Krankheiten oder Diabetes
für Personen mit erhöhter Gefährdung, wie beispielsweise medizinisches Personal
aber auch für Personen die Risikopersonen zu Hause pflegen

Bei ARE handelt es sich um „Akute respiratorische Erkrankungen“, wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen, die auch eine Grippe sein können.

Laut RKI zirkulieren drei Grippeviren: Influenza A(H3N2), Influenza A (H1 N1) und Influenza B-Viren.

Weitere Informationen gibt es unter www.rki.de

Eine nicht ungewöhnliche Erfahrung haben auch die Braker Apotheken gemacht: Für die Zeit sei alles normal. Es würden wohl Kunden mit Erkältungs- und Grippesymptomen kommen, aber nicht mehr als in den vergangenen Jahren im Februar.

Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen oder Bayern sei die Situation in Niedersachsen nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts noch ruhig, erklärt Jutta Kröger von der Apotheke Kröger. Zur Vermeidung einer Ansteckung empfehlt sie eine regelmäßige Handdesinfektion, da über die Hände eine erhöhte Infektionsgefahr bestehe. Wer bereits eine Erkältung habe, sollte sich Ruhe gönnen und diese gut auskurieren, da die Symptome in diesem Jahr hartnäckig seien. Außerdem sei es wichtig, dass bei einer Erkältung das eigene Immunsystem gestärkt werde.

Von einem „starken und hartnäckigen“ Virus sprechen auch die Braker Allgemeinmediziner. Bei ihnen seien die Wartezimmer mit Erkältungs- und Grippekranken voll, aber nicht mehr als sonst zu dieser Zeit. Auch sie empfehlen, die Erkrankungen auszukurieren.

Auch wenn die ARE-Aktivität (siehe Info-Kasten) für die Wesermarsch laut Niedersächsischem Landesgesundheitsamt „sehr hoch“ sei, wie Volker Blohm vom Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch berichtet, scheint es in Brake noch keine ungewöhnliche Entwicklung an Grippekranken zu geben.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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