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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Landvolk: Warten auf Regelung für hofeigene Gülle

03.04.2014

Köterende Während der Jahreshauptversammlung des Landvolks Köterende kam unter anderem das Thema „Pflugverbot“ zur Sprache, von dem laut Landkarte viele Flächen in dem moorigen Gebiet der Gemeinde Berne betroffen wären.

Doch so einfach, wie eine großflächige Verbesserung auf dem Plan erscheint, ist sie in der Praxis nicht umzusetzen. Die tatsächlichen Gegebenheiten weichen oft von der Karte ab. Außerdem seien die ökologischen Ziele, wie eine Verbesserung des Klimas oder der Vogelschutz, dabei sehr fragwürdig, wurde beanstandet. „Nach fünf bis zehn Jahren Bewirtschaftung ist es einfach nötig, das verdichtete, von Wildwuchs durchsetze Grünland umzubrechen und zu erneuern. Das ist nicht nur für unseren Ertrag wichtig, ein leistungs- und aufnahmefähiger Boden wirkt sich auch positiv auf die CO2- Bilanz aus“, erklärte der Vorsitzende Rainer Mönnich.

In seinem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate berichtete Rainer Mönnich von dem mit konventioneller Landwirtschaft durchaus zu vereinbarenden Vogelschutz, den die meisten Landwirte der Wesermarsch freiwillig seit Jahren betreiben, und der Zahl der Rastvögel, die im Landschaftrahmenplan des Landkreises falsch bewertet sei – etwas, was massive Folgen für Windkraft und Landwirtschaft nach sich ziehe.

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Der Vorsitzende sprach von den noch immer auf sich warten lassenden, gesetzlichen Neuregelungen beim Ausbringen von hofeigenen Nährstoffen. Die zugrunde gelegten Untersuchungen der Nitratgehalte des Bodens seien nicht objektiv und ein Problem für die Wesermarsch. Die hofeigene Gülle gehöre hier zum natürlichen Kreislauf und sei ein sehr wichtiger Dünger. Diese Nährstoffe müssten dem Boden sonst durch teuren Kunstdünger zugeführt werden, betonte Rainer Mönnich, der außerdem freudig vermeldete, dass der Tierbestand der Wesermarsch inzwischen fast zu 100 Prozent frei vom BHV1-Virus sei.

In diesem Jahr stand neben Ehrungen die Neuwahl des Vorstands und der Vertrauensleute mit auf der Tagesordnung. Rainer Mönnich und sein Stellvertreter Torsten Koopmann wurden erneut einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch Egon Koopmann bekleidet wieder das Amt des Kassen- und Schriftwarts. Als neuer Kassenprüfer wurde Helmut Steenken gewählt, der an diesem Abend für seine 20-jährige Tätigkeit als Vertrauensmann geehrt wurde, die er nun abgab. Gerold Knutzen ist nicht nur wieder der Vertrauensmann für die auswärtigen Bezirke, sondern wurde auch für zehn Jahre in diesem Amt geehrt.

Neue Vertrauensleute in Bäke sind Hauke Steenken und Jörn Pape. Für Buttel sind Holger Wenke und Thomas Müller die Ansprechpartner, für Köterende Cord Wenke und Matthias Arning, für Neuenhuntdorf Carsten Wichmann und für Neuenhuntdorfermoor Erwin Vosteen und Rudi Wenke.

Mit einem gemeinsamen Essen und einem Vortrag über Landwirtschaft in Ostafrika klang die Versammlung aus.

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