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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Unternehmen: Was bei einer Hofübergabe alles zu bedenken ist

23.11.2013

Elsfleth Unternehmer müssen sich früher oder später mit der Frage eines Nachfolgers befassen. Der Prozess sei komplexer, als viele denken würden, machte der Rechtsanwalt Klaus Wilke aus Oldenburg deutlich. Er nahm an einer Online-Konferenz anlässlich der Gründerwochen teil. Mehrere Vorträge dazu wurden in Cloppenburg gehalten. Sie konnten auch in einem Seminarraum der Seefahrtschule sowie in Emden live mitverfolgt werden.

Das Interesse war zumindest in Elsfleth gleich null, die Stühle blieben leer. Niemand wollte etwas zum Thema „Unternehmensnachfolge im ländlichen Raum“ hören. Und da spielte es dann auch keine Rolle, dass die Übertragung und die Art der Präsentation sehr improvisiert wirkten.

Teilweise interessant, obwohl zuweilen auch schwierig mitzuverfolgen, waren die Wortbeiträge. Klaus Wilke beispielsweise merkte an, dass eine Betriebsübergabe oft unplanmäßig verlaufen würde. Oft würde das Thema zu spät angefasst. Dabei sollte man sich Zeit dafür nehmen und alles, was mit einer Nachfolgeregelung zu tun hätte, wie ein firmeneigenes Projekt behandeln und alle Facetten durchspielen. So könnte eine reibungslose Übergabe an einen Nachfolger, sei es ein Familienmitglied oder ein Auswärtiger, gelingen.

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95 Prozent der in Deutschland ansässigen Betriebe und Firmen, das seien etwa drei Millionen, würden als Familienunternehmen geführt, betonte der Referent. Doch weniger als 30 Prozent der Unternehmen würden an die zweite Generation weitergeben, weniger als 10 Prozent der Betriebe überlebten die dritte Generation nicht.

Etwas unstrukturiert und für Laien schwer verständlich wirkte der Beitrag von David Sauer, der zugeschaltet war. Der Diplom-Kaufmann und Gründungsberater sprach über Unternehmensnachfolge und Unternehmertum. Ein praktisches Beispiel lieferte Stefan Plaggenborg, der im Jahr 2009 in die Geschäftsführung der Firmengruppe Kurre eingestiegen war und seit 2010, neben dem Firmengründer Reinhold Kurre, Gesellschafter ist.

Wissenswertes steuerte Wiebke Wohler von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen bei. Die Landwirtschaftskammer würde die Unternehmen bei der Vorgehensweise einer Hofübergabe begleiten und beraten, sagte sie. Die wichtigste Frage sei dabei, ob der Hof überhaupt eine Existenzgrundlage biete.

Sie erwähnte die Höfeordnung von 1947, die noch unter britischer Besatzung verfasst worden wäre und die die Nachfolge regeln würde. Sich bei der Vererbung des Hofes auf die Gesetze zu verlassen, sei jedoch fahrlässig, sagte sie. Der Hof sollte bewusst zu Lebzeiten an die nächste Generation übergeben werden.

Landwirte haben nach den Worten von Wiebke Wohler Anspruch auf Regelaltersrente. Doch sie würde nicht von allen in Anspruch genommen, 6800 Renten würden nicht gezahlt. „Der Staat spart jährlich 25 Millionen Euro“, merkte die Referentin während der Übertragung an.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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