• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Britische Premierministerin May kündigt Rücktritt an
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 3 Minuten.

Brexit-Chaos
Britische Premierministerin May kündigt Rücktritt an

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Weichen stellen für Rathaus-Sanierung

17.08.2012

Brake Nach dem Gruppenpartner SPD haben nun auch die Grünen der Idee eine Absage erteilt, den verwaisten Bahnhof als Rathaus zu nutzen. Als Mitglieder des Ortsverbands Brake von Bündnis 90/Die Grünen haben Dragos Pancescu, Hans-Otto Meyer-Ott, Jörg Wöhler und Karsten Langbehn jetzt ein Positionspapier vorgestellt, das auch Aussagen zum Freibad, zur Schnellfähre Brake-Sandstedt und zur Innenstadt enthält.

  Bahnhof/Rathaus
Die Grünen betonen, dass ihnen die Entscheidung gegen den Bahnhof als künftigen Rathausstandort sehr schwer gefallen sei. „Aus architektonischer Sicht ist der Bahnhof die beste Lösung für Brake“, sagt Jörg Wöhler, „angesichts der Haushaltslage halten wir dieses Projekt aber für nicht umsetzbar“. Vor diesem Hintergrund und weil keine verlässlichen Zahlen vorlägen, halten die Grünen in diesem speziellen Fall auch eine Bürgerentscheidung nicht für sinnvoll.

Die Grünen plädieren statt einer Nutzung des Bahnhofs dafür, das bestehende Rathaus am Schrabberdeich zu sanieren und auch energetisch auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Der Stadtrat sollte diese Maßnahme „unverzüglich“ entscheiden und auf den Weg bringen.

Für dringend erforderlich halten es die Grünen aber auch, über eine alternative Nutzung für den Bahnhof nachzudenken. Dafür sollte ein runter Tisch eingerichtet werden. Eine kulturelle Nutzung schließen die Grünen aus – dem Central-Theater dürfe keine Konkurrenz gemacht werden. Vorstellen können sich die Grünen aber, Einzelhandels- oder Dienstleistungsbetriebe im Bahnhof anzusiedeln.  Innenstadt
Um der kränkelnden Innenstadt wieder auf die Beine zu helfen, regen die Grünen an, für 2013 ein Wirtschaftsförderprogramm aufzulegen. Daraus sollen unter anderem Mietzuschüsse in der Weise gewährt werden, dass Geschäftsleute, die sich neu in der Innenstadt ansiedeln, für den Zeitraum von einem Jahr nur eine Ladenmiete von 1 Euro pro Quadratmeter zahlen müssen.

Intensiviert werden müsse die Suche nach einem Nachfolger für Aldi – der Discounter gibt seine Filiale in der Innenstadt, wie berichtet, zum 1. September auf. Außerdem benötige der BarkeVerein bei seinen Anstrengungen zur Rettung der Innenstadt mehr Unterstützung. Die Grünen regen an, „Seniorberater“ zu rekrutieren, die ihre Erfahrungen einbringen.

In der westlichen Fußgängerzone sollte der Schwerpunkt nach den Vorstellungen der Grünen auf Einzelhandel liegen, wobei auf innenstadtrelevante Warenangebote und Frequenzbringer zu achten sei. Im östlichen Teil müssten die Bereiche Maritimes und Tourismus mehr herausgearbeitet werden, so Meyer-Ott.

Als kurzfristig umzusetzende Maßnahme regen die Grünen an, am westlichen und östlichen Eingang zur Fußgängerzone Tafeln aufzustellen, die auf die Geschäfte hinweisen, die sich auf der Einkaufsmeile befinden. Auf diese Weise soll vor allem Auswärtigen zu mehr Orientierung verholfen werden.

  Freibad
Die Grünen wollen das Freibad erhalten wissen, schließen sich aber der Idee an, es zu verkleinern, damit so eine Steigerung der Attraktivität einhergeht. Ein Außenbecken könnte ans Hallenbad angedockt werden. Für unverzichtbar gerade für junge Bad-Besucher halten die Grünen den Sprungturm. Bei der Planung des „neuen“ Freibads, die das Ingenieurbüro Thalen vornimmt, sollten die Vorschläge der Arbeitsgruppe Freibad berücksichtigt werden.

  Schnellfähre
Die Fährgesellschaft sieht, wie berichtet, massive Einnahmeausfälle durch die Vollsperrung des Hauptzubringers in Sandstedt auf sich zukommen. Die Grünen befürworten die Sanierung der Kreisstraße 51 im Landkreis Cuxhaven; sie sei dringend notwendig, so Dragos Pancescu. Sie kritisieren aber die Vorgehensweise der beteiligten Behörden. Die Grünen appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, trotz der Sperrung und der damit verbundenen Umleitungen weiterhin die Fähre zu nutzen und auf diese Weise Solidarität mit ihr zu zeigen. Die Fährverbindung sei für die Wesermarsch unverzichtbar.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2204
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.