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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Artenschutz: Ohne Insekten gibt’s unlösbare Probleme

03.03.2020

Wesermarsch Zum Tag des Artenschutzes am 3. März fordern die Grünen der Wesermarsch wirksame gesetzliche Maßnahmen, um das Aussterben von Insekten, Vögeln und Amphibien zu stoppen. Rund die Hälfte der 11 000 Tier- und Pflanzenarten seien in Niedersachsen bedroht. „Um die SPD-CDU-Landesregierung zu zwingen, die Bienen zu retten, unterstützt die Grüne Jugend gemeinsam mit den Altgrünen das Volksbegehren ‚Artenvielfalt. Jetzt!‘“, erklärt die Sprecherin der Grünen Jugend Merle Kauschmann (21). Inzwischen hätten sich 80 Verbände und Initiativen zusammengeschlossen, um gemeinsam die rund 600 000 Unterschriften zu sammeln. Voraussichtlich im April wird die Landeswahlleiterin die Unterschriftenbögen freigeben.

„Selbst Allerweltsarten wie der Star nehmen in ihren Beständen ab, weil ihnen einfach die Lebensgrundlage fehlt“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Jürgen Janssen (68). „In den vergangenen zwei Jahren haben wir Grüne in allen Wesermarsch-Kommunen Anträge zum kommunalen Artenschutz eingebracht. Die Sensibilität der Verwaltungen, der Ratskolleginnen und Ratskollegen ist mit wenigen Ausnahmen hoch.“ Die Verwaltungen müsse man jedoch hin und wieder an die Beschlüsse erinnern, so Janssen.

Die Wissenschaft sei sich inzwischen einig und die Studienlage deutlich: „Ohne Insekten haben wir ein unlösbares Problem. Lebensmittel werden teurer, die soziale Ungleichheit in Deutschland verschärft sich, Hungerkatastrophen drohen im globalen Süden und noch mehr Tierarten sterben aus“, begründet die Berner Kreistagsabgeordnete Christina-Johanne Schröder (36), das Engagement der Wesermarsch-Grünen beim geplanten Volksbegehren. Die Ursache, warum immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden, seien vielfältig. Die Verarmung der Landschaft, Dünger- und Pestizideinsatz in der Landwirtschaft hätten einen hohen Einfluss. Mit dem Finger auf Landwirte zu zeigen, sei aber falsch.

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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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