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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Natur: Von Alleingang kann keine Rede sein

22.07.2020

Wesermarsch Die Kritik der Landwirte in der Wesermarsch am laufenden Volksbegehren Artenvielfalt geht nach Auffassung von Hartmut Backhaus, BUND-Mitglied und aktiver Unterstützer des Volksbegehrens an der Realität vorbei.

Dieses Volksbegehren ist kein Alleingang des Nabu. Die Initiatoren sind Nabu, Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund, Grüne und viele andere mehr. Eine gesamte Liste steht unter www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/buendnis.

„Wir müssen uns als Gesellschaft entscheiden, was uns wichtig ist. Entweder fördern wir weiterhin Milchseen und Butterberge für den Export oder wir sorgen dafür, dass Landwirte zukünftig auch dafür entlohnt werden, dass sie sich für den Erhalt der Artenvielfalt engagieren. So brütet beispielsweise der Kiebitz zwischen Anfang März bis Juni. Die Hauptbrutzeit ist April und Mai. Wenn dann bereits gemäht wird, sind die Gelege unwiederbringlich verloren“, so Backhaus Der Kiebitz ist seit 2015 niedersachsenweit als gefährdet eingestuft. Die Bestände des Kiebitz gingen spätestens seit den 1980er Jahren dramatisch zurück, von noch 91 000 Brutvogelpaaren im Zeitraum 1961 bis 1990 auf die aktuelle Zahl von 22 000 Paaren (minus 76 Prozent). „Von der Mahdbeschränkung sind anders als seitens der Landwirte dargestellt tatsächlich nur die Flächen betroffen, auf denen auch Vögel brüten – ein verschwindend geringer Anteil der Vogelschutzgebiete. Und für den finanziellen Ausfall aufgrund der späteren Mahd ist ein Erschwernisausgleich im Gesetz vorgesehen.

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Verblüfft registriert Backhaus die Aussage, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die Bodenbrüter schützen würde. „Bisher ist selbst in den meisten Naturschutzgebieten der Pestizideinsatz genauso erlaubt wie außerhalb von Schutzgebieten. Das ändern wir“, erklärt Backhaus. Zusätzlich soll ein Verbot auf Grünland in Natura-2000-Gebieten hierfür, die nicht gleichzeitig als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind, erfolgen. Von einer generellen Beschränkung, wie im Artikel suggeriert kann keine Rede sein. „Und auch hier gilt: der Verzicht auf den Pestizideinsatz wird finanziell ausgeglichen.“

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