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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

B 211 für fünf Wochen gesperrt

12.08.2019

Wesermarsch Diese Baustelle wird Auswirkungen auf weite Teile der Wesermarsch haben: Pendler, Berufsverkehr und Urlauber müssen sich in den kommenden Wochen auf weite Umwege einstellen. Ab Anfang August wird die Fahrbahn der Bundesstraße 211 zwischen Großenmeer und Altendorf erneuert. Hierauf weist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hin. Während der Bauarbeiten werde die Straße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt, heißt es weiter. Immerhin: Anlieger können zu ihren Grundstücken, aber immer nur nach Abstimmung mit der bauausführenden Firma, teilte Sebastian Mannl, Leiter des NLStBV-Geschäftsbereichs Oldenburg mit. Dass die Arbeiten ausgerechnet zum Ende der Sommerferien aufgenommen würden, sei „aufgrund bestehender Abhängigkeit mit anderen Vorhaben nicht anders disponierbar“ gewesen. Soll heißen: Es kann nicht überall gleichzeitig gebaut werden und die Landesbehörde ist abhängig von den Kapazitäten der Bauunternehmen.

Wo wird gesperrt?

Die Sperrung beginnt in Großenmeer an der K 214 und geht bis vor die Avia-Tankstelle an der der Kreuzung B 211/L 864. Hinter der Kreuzung östlich des Blitzers wird die Maßnahme bis Altendorf (K 210) fortgesetzt, insgesamt gut fünf Kilometer. Die Barghorner Kreuzung (B 211/L 864) ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Somit kann die Tankstelle über die Landesstraße 864 von beiden Seiten angefahren werden. Der Umbau der Kreuzung zu einer Ampelkreuzung soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Wie lange wird gebaut?

Die Bauarbeiten sollen am 5. August begonnen werden. Voraussichtlich bis zum 6. September werden sie andauern – vorausgesetzt, die Witterung spielt mit.

Wo ist die Umleitung?

Es wird eine weiträumige Umleitung über die Autobahn 29 (Ohmstede), die Landesstraße 865 (Elsflether Straße bis Huntebrück) und Bundesstraße 212 (Elsfleth) eingerichtet. Wer beispielsweise vom Autobahnkreuz Oldenburg Nord nach Brake fährt, muss während der Bauphase statt 23 Kilometer 40 fahren und entsprechend mehr Zeit einplanen.

Zuletzt hatten die Arbeiten im Herbst 2018 an der A 293 und der B 211 in Rastede eine Sperrung und eine Umleitung über Moorriem und Elsfleth nach sich gezogen. Besonders die Anrainer der L 865 in Butteldorf litten dabei unter dem erheblichen Mehrverkehr.

Zudem ist die L 865 in weiten Teilen (Moorhausen bis Gellen sowie Huntorf) jetzt schon ziemlich mitgenommen. Der Umleitungsverkehr dürfte zur weiteren Verschlechterung beitragen. Auf dieser gilt seit einigen Monaten im Bereich Huntorf ein Tempolimit von 70 und teilweise sogar 50 Stundenkilometern. Brüche und Risse in der Fahrbahn hatten dies aus Sicht von Landkreis und Landesbehörde notwendig gemacht – vor allem unter Sicherheitsaspekten für Motorradfahrer. Auch in Moorhausen beklagen Anwohner den Zustand der Straße.

Was wird aus der L 865?

Dass die L 865 zeitnah saniert werden könnte, sei nicht abzusehen, so Mannl. Während für die Bundesstraße Geld des Bundes zur Verfügung stehe, sehe es bei der Landesstraße anders aus: „Die Straße ist im Blick unserer Bauabteilung und ist für das Bauprogramm des Landes angemeldet“, so der Behördenleiter. „Die Ausführung ist jedoch abhängig von einer ausreichenden Finanzmittelzuweisung.“ Grundsätzlich sei somit ein Bau in Teilbereichen möglich – jedoch frühestens ab 2020, sagt Mannl.

Gibt es ein Tempolimit?

Vielleicht schon vorher können die Anwohner auf ein Tempolimit hoffen. Allerdings weniger aufgrund eines generellen Umdenkens der Verantwortlichen, sondern wegen der Witterung: In Moorhausen seien die Schäden zwar latent, lässt der Landkreis wissen, jedoch noch nicht so gravierend wie in Huntorf. Die Straßenmeisterei Brake rechne allerdings bei anhaltender Trockenheit damit, dass über kurz oder lang auch in Moorhausen die Geschwindigkeit vor dem Hintergrund von Straßenschäden reduziert werden müsse.

Der Landkreis verweist allerdings darauf, dass die Landesstraße „ihrer Bestimmung gemäß den überörtlichen Verkehr so adäquat und komfortabel wie möglich mit einer angemessenen Reisegeschwindigkeit abwickeln“ soll. Heißt: Wenn keine Gründe dagegen sprechen, gilt außerorts 100 km/h. Abgewichen werden könne davon, wenn es besondere Gründe zwingend erforderlich machen. Das sei bei Unfallschwerpunkten oder Straßenschäden der Fall.

Anwohnern sind 100 Stundenkilometer insbesondere mit Hinweis auf die Bushaltestellen, die vor allem von Schulkindern genutzt werden, allerdings deutlich zu viel. Geschwindigkeitsbeschränkungen seien an Haltestellen „vom Gesetzgeber generell nicht vorgesehen und somit rechtlich nicht geboten“, heißt es dazu vom Landkreis.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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