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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Immobilie: Weserschlösschen bald Seniorenresidenz?

10.05.2012

BLEXEN Eines der markantesten Gebäude in der Wesermarsch steht zum Verkauf: das Blexer Weserschlösschen. Es wird für 1,15 Millionen Euro angeboten. Der Makler Helmut Bessel vermutet, dass ein neuer Eigentümer auch eine neue Nutzung planen könnte – vielleicht eine Seniorenresidenz.

Einmalige Architektur

Der derzeitige Besitzer, ein Nordenhamer Kaufmann, will sich aus Alters- und Krankheitsgründen von der stattlichen Immobilie trennen, sagt Helmut Bessel. Für Bessel, der bei der M & B-Immobilienwelt in Bremen-Nord arbeitet, ist das denkmalgeschützte Bauwerk ein Objekt der Spitzenklasse. Nicht nur die einmalige Architektur, die an eine Ritterburg denken lässt, sondern auch die Lage direkt am Anleger der Weserfähre nach Bremerhaven sprechen für die Immobilie.

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Vor vier Wochen hat der 60-Jährige den Auftrag bekommen, das Weserschlösschen zu verkaufen. Seitdem habe er mit acht Interessenten gesprochen, von denen drei ernsthaft über den Kauf nachdächten. „Ich glaube, dass wir für dieses Objekt relativ schnell einen Käufer finden“, sagt Helmut Bessel.

Die Idee, hier eine Seniorenresidenz zu schaffen, stamme von ihm, der Eigentümer habe sie positiv aufgenommen, sagt der Makler. Eine Küche sei vorhanden, und auf der Wohn- und Nutzfläche von etwa 1360 Quadratmetern könnten bis zu 20 altengerechte Wohnungen eingerichtet werden. Das knapp 4000 Quadratmeter große Grundstück biete zudem bis zu 100 Parkplätze.

Aber auch für Steelwind, die kommende Blexer Niederlassung der Dillinger Hütte, könne das Objekt sehr interessant sein – für die die Verpflegung und die Schulung der Mitarbeiter.

Dass so viele Möglichkeiten relativ unproblematisch verwirklicht werden können, liegt auch daran, dass das Gebäude nahezu leer steht. Nur das Blexer Bistro und der Kiosk auf der Westseite sind noch in Betrieb. Sowohl das 400 Quadratmeter große Restaurant als auch die 5 Wohnungen mit insgesamt rund 550 Quadratmeter Wohnfläche stehen leer.

Ein Zimmer im Turm

Im Erdgeschoss liegt auch der Warteraum aus der Zeit, als das Gebäude noch als Blexer Bahnhof genutzt wurde. Im ersten Obergeschoss liegen 2 Wohnungen – eine 110 Quadratmeter groß, die andere 140. Das zweite Obergeschoss bietet eine Wohnfläche von insgesamt 250 Quadratmetern, dazu kommt ein Turmzimmer mit 25 Quadratmetern Grundfläche.

Wie Helmut Bessel sagt, ist das Gebäude gepflegt und in gutem Zustand. Der Immobilienmakler wohnt in Meyenburg bei Schwanewede, sein gleichnamiger Sohn lebt in Nordenham.

Das Weserschlösschen ist von der Großherzoglich-Oldenburgischen Eisenbahn (GOE) als Blexer Bahnhof errichtet worden. Weil der Bahnhof den nördlichsten Punkt der Weserbahn von Hude nach Nordenham markierte, entschied sich die Direktion der GOE für ein architektonisches Ausrufezeichen.

Vorbild für das Gebäude war der Bahnhof in Vechta. Die Verlängerung der Bahn von Nordenham nach Blexen wurde am 10. April 1905 offiziell eingeweiht. Haltepunkte waren der Kabelbahnhof, das Kasino Friedrich-August-Hütte, die Werftstraße und der Bahnhof Einswarden an der Heiligenwiehmstraße.

Der Blexer Bahnhof steht auf einer Wurt, die genauso hoch ist wie der Nordenhamer Bahnhof. Darauf wurde das Weserschlösschen im Jahr 1907 errichtet. Es diente als Bahnhof, bis die Deutsche Bundesbahn am 31. März 1980 den Personenverkehr nach Blexen aus Kostengründen einstellte.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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