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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

MÄDCHEN-ZUKUNFTSTAG: Willkommen in der Berufswelt

08.04.2006

NORDENHAM NORDENHAM - Was passiert eigentlich in einer Autowerkstatt? Wie sieht der Berufsalltag einer Krankenschwester aus? Und klettert ein Schornsteinfeger wirklich auf Dächern herum?

Beim Mädchen-Zukunftstag („Girls’ Day“) am 27. April haben in diesem Jahr erstmalig auch Jungen die Möglichkeit, in Jobs hineinzuschnuppern, die im Prozess der Berufsorientierung eher selten in Betracht gezogen werden. „Leider entscheiden sich junge Erwachsene auch heute noch für vermeintliche Männer- und Frauenberufe“, berichtet die städtische Frauenbeauftragte Karin Windheim-Czichon. Mädchen seien im technischen Bereich genauso unterrepräsentiert wie Jungen in sozialen Berufen.

„Ein Tag, an dem Einblicke in – vielleicht bis dahin – fremde Jobs gewonnen werden, soll den Erfahrungs- und Orientierungshorizont erweitern“, wünscht sich Windheim-Czichon. Persönliche Gespräche mit den Beschäftigten können den Schülerinnen und Schülern helfen, die berufliche Zukunft zu planen. Windheim-Czichon hofft zudem auf eine aktive Unterstützung der Schulen. „Kinder müssen im Vorfeld auf den Tag vorbereitet werden. Wie soll ein 12-Jähriger sonst verstehen, dass er einen Tag lang einer Kindergärtnerin bei der Arbeit zuschaut?“, fragt die städtische Frauenbeauftragte.

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In diesem Jahr wird die Stadt Nordenham am Zukunftstag nicht mit von der Partie sein. „Ein fundiertes, geschlechtsspezifisches Angebot ließ sich in der Kürze der Zeit nicht organisieren“, sagt Windheim-Czichon. Für das kommende Jahr aber verspricht sie ein neues Programm.

Die Kronos Titan GmbH ist auch in diesem Jahr dabei. Seit Einführung des Zukunftstags im Jahr 2001 bietet das Unternehmen in Blexen jungen Menschen an, den Arbeitsplatz der Mutter oder des Vaters zu besuchen. Am 27. April sind nun erstmalig auch Jungen mit dabei. Personalleiter Reiner Tapken rechnet mit 20 bis 30 Kindern.

Bei Airbus bleibt alles beim Alten. „Wir rechnen mit etwa 80 Mädchen. Laden wir auch die Jungen zu uns ein, würden wir aus allen Nähten platzen. Der Zukunftstag bleibt bei uns ein reiner Mädchentag“, sagt Katja Otten, seit 2002 Organisatorin der Veranstaltung.

Der Besuch im Airbus-Werk beginnt für die Mädchen zwischen sieben und acht Uhr mit einer Besichtigung des Arbeitsplatzes der Begleitperson. Im Anschluss treffen sich alle in der Lehrwerkstatt. „In diesem Jahr können die Kinder einen Bilderrahmen bauen“, erzählt Otten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem Werkrundgang endet der Besuch.

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