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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Energie: „Windpark zerstört Biotop“

10.04.2014

Jade Wer sein Land zur Verfügung stellt, der darf mit einer satten Pacht rechnen, während sich die Gemeinde Jade auf Steuereinnahmen freut: der Windpark Bollenhagen ist ein lukratives Geschäft – selbstverständlich auch für die Betreiber. „Aber“, fragt sich Bernd Wefer, „dreht sich denn alles nur noch ums Geld?“

Der 49-Jährige wohnt seit 18 Jahren in der Gemeinde Jade, stammt gebürtig aus dem nahe gelegenen Barghorn. Er kennt sich also aus in der Region und ist tief in ihr verwurzelt. Und deshalb lehnt er den geplanten Windpark ab.

„Die drohende Verspargelung wird weithin sichtbar sein“, verweist Wefer auf die Gesamthöhe von 200 Metern jeder einzelnen der geplanten 11 Anlagen mit jeweils 3,2-Megawatt-Leistung (Nabenhöhe: 143 Meter). „Erst wenn diese Industrieanlagen stehen, wird vielen wohl bewusst werden, was eine Verschlechterung der Lebensqualität darstellt.“

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Wefer hat eine Fotomontage angefertigt, die rechts die Trinitatiskirche mit Kirchturm (20 Meter hoch) zeigt und links die möglichen Standorte der Windenergieanlagen. „Ich möchte dokumentieren, wie das hier bald aussehen könnte“, erklärt er das Bild, das für ihn eindrucksvoll das dann stark veränderte Landschafts-Panorama zeigt.

Für Bernd Wefer ist die Nordbollenhagener Moorlandschaft „eines der schönsten und wertvollsten Gebiete in der Wesermarsch und daher ein schützenswerter Raum“. Besondere Bäume und Büsche sowie Binsen und Gräser würden vielen Tieren, insbesondere Vögeln, Nahrung, Brutplätze und Deckung bieten. Er fürchtet, dass mit dem Bau des Windparks „dieses einzigartige Biotop zerstört wird“. Dass Windenergieanlagen zudem Beeinträchtigungen für den Menschen bringen (etwa Schall, Schatten, nächtliche Beleuchtung), spreche ebenfalls gegen das Vorhaben.

Bernd Wefer hat seine Bedenken inzwischen schriftlich bei der Gemeinde eingereicht – noch bis zum 12. Mai liegen, wie berichtet, die Planungsunterlagen aus. Zugleich hofft der Unternehmer, dass weitere Bewohner, die dem Bauvorhaben skeptisch gegenüberstehen, sich ihm anschließen (Telefon  04454/1494).

Bernd Wefer ist keineswegs gegen Windenergieanlagen. „Aus meiner Sicht gibt es aber wesentlich geeignetere Standorte in der Gemeinde“, sagt er.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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