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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schaustellerversammlung: „Wir dürfen den Dienstag nicht verlieren“

20.09.2014

Rodenkirchen Der neue Marktmeister Hannes Miek hat sich am Donnerstagabend bei der Schaustellerversammlung in der Markthalle offiziell vorgestellt. Das war nicht die einzige Neuigkeit, auf die sich die Schausteller in diesem Jahr einstellen dürfen.

„Ich bin sechs Jahre durch die harte Lehre von Walter Lübben gegangen“, sagte Miek mit Blick auf die Tätigkeit als rechte Hand seines im vergangenen Herbst pensionierten Vorgängers. Der Aufbau habe in diesem Jahr insgesamt gut geklappt, nur am Dienstag und Mittwoch sei es wegen der vielen Geschäfte, die von den Märkten in Emden und Bonn kamen, ziemlich chaotisch geworden.

Miek erinnerte daran, dass es beim Rodenkircher Markt kaum Sperrzeiten gibt, dafür aber Mindestöffnungszeiten: sonnabends bis 1 Uhr, freitags, sonntags und montags bis Mitternacht und dienstags bis 23 Uhr.

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Kurze Meckerstunde

Auf genau diese Mindestöffnungszeiten kam in der „Meckerstunde“ ein Schausteller zu sprechen. Er fragte, ob er am Dienstag nicht schon gleich nach dem Feuerwerk abbauen dürfe, weil danach sowieso „tote Hose“ sei. Das lehnte Bürgermeister Boris Schierhold ab. Der Markt müsse vernünftig zu Ende gebracht werden. Der Abbau dürfe nicht vor 23 Uhr beginnen, weil so lange noch Publikum unterwegs sei, das nicht zu Schaden kommen dürfe.

Als weitere Neuerung in diesem Jahr nannte Schierhold die Verlängerung des Marktes auf fünf Tage. Er sei sicher, dass in absehbarer Zeit der Dienstag in die Diskussion geraten werde. Das behagte der Schausteller-Sprecherin Marlies Cattelmann, Kleinensiel, gar nicht: „Wir dürfen den Dienstag nicht verlieren“, appellierte sie, „aber das liegt ja auch an uns.“

Als weitere Neuerung stellte der Bürgermeister den neuen Bauhofleiter Patrick Kauschmann vor. Marktmeister Hannes Miek, der im Rathaus von Merle Lienemann und Corinna Evers unterstützt wird, habe seine Arbeit gut gemacht. Anschließend ehrte Marlies Cattelmann den Bürgermeister, der am 31. Oktober aus seinem Amt scheidet und dankte ihm für seine Arbeit. „Daran habe ich den geringsten Anteil“, wehrte Schierhold ab, „es ist das Verdienst meiner Mitarbeiter.“

Zudem ehrte Marlies Cattelmann mehrere Schausteller, die schon seit Jahren auf dem Markt sind: Die Dieter Vespermann KG aus Hamburg („Die Kajüte“) ist seit 25 Jahren dabei, Marion Rohlfs („Schinkenhütte“) aus Varel und Ewald Heinemann (Imbiss-Pavillon) seit 30 Jahren, Heinrich Manke und Sohn (Eis) aus Bremen seit 40 Jahren, Familie Degener (Ponyreiten) aus Harpstedt und Peter Eichstädt (Kräuterbonbons) aus Bremen seit 50 Jahren sowie die Firma Werner Robrahn (Autoscooter Top In) aus Bremen seit 70 Jahren.

Seit 1944 dabei

Werner Robrahn und seine Frau Regine waren verhindert, deshalb nahm ihre Tochter Bettina Robrahn-Böker in Begleitung ihrer 81-jährigen Tante Hilde Todis-Robrahn die Ehrung an. Hilde Todis-Robrahn ist 1944 als Schulkind zum ersten Mal beim Rodenkircher Markt gewesen – auch damals schon mit einem Autoscooter, wie sie erzählt. Es sei ein Sechs-Säulen-Scooter gewesen, damals der Erste, heute der Standard. Heute bietet sie Elsässer Flammkuchen und Wein an.

Hilde Todis-Robrahn ist die älteste Schwester von Werner Robrahn, der wiederum der jüngste der vier Robrahn-Geschwister ist. Anfang der 60er Jahre lernte Werner Robrahn beim Rodenkircher Markt die Elsflether Beamtentochter Regine Dökel kennen, 1970 heirateten sie. „Deshalb ist der Rodenkircher Markt für meine Mutter ein Stück Heimat“, sagte Bettina Robrahn-Böker.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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