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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Jubiläum: Zwei Dörfer reichen sich die Hände

25.05.2011

ABBEHAUSEN Etwas Vergleichbares, sagt Frank Klimmeck, gibt es nirgendwo zwischen zwei Dörfern. Aber zwischen Abbehausen und Ellwürden will der kunstfreudige Pfarrer im Ruhestand diese Besonderheit verwirklichen: ein Kunstwerk, das einen Handschlag zwischen den beiden Dörfern symbolisiert.

Am Montagabend stellten Frank Klimmeck und der Edewechter Künstler Norbert Pierdzig der Arbeitsgruppe, die die 700-Jahr-Feier Abbehausens im Frühjahr 2012 vorbereitet, ein erstes Modell vor. Frank Klimmeck sprach in diesem Zusammenhang auch von einem „Vor-Modell“.

Höchstens 1,70 Meter groß

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Es sieht zwei Bruchstein-Mauern vor, jeweils „höchstens 1,70 Meter groß und 1 bis 2 Meter breit“, wie Klimmeck sagt, die auf beiden Seiten des Infelder Weges hochgezogen werden sollen – und zwar möglichst gleich an der Einmündung zur Butjadinger Straße, auf den Grundstücken von Lisa Pargmann sowie von Deike Saueressig und Stefan Lübken. Lisa Pargmann, die an der Sitzung teilnahm, will aber noch einmal über diese Pläne nachdenken.

Aus den Mauern ragen Hände, außerdem werden in Bronze die Ortsnamen und zwei Wappen dargestellt. Zwischen beiden Mauern verläuft eine etwa zwei Meter breite Furt aus Ziegelsteinen, die Abbehauser und Ellwürder für je 10 Euro mit ihren Namen verzieren dürfen.

Ideengeber ist eigentlich Rolf Tönjes, im aktiven Berufsleben Führungskraft bei einer Bausparkasse und mit dem Abbehauser Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer (CDU) gut bekannt. Auch sein Sohn Jörg Tönjes, Geschäftsführer von A & T-Engeneering, unterstützt das Vorhaben.

Über den Kirchenratsvorsitzenden Torsten Lange kam der Kontakt zu Klimmeck zustande, der in mehr als einem Jahrzehnt den Bau eines Skulpturenpfads rund um den Jadebusen organisiert hat. Das Jadebusen-Projekt „Kunst am Deich“ ist mit dem „Turmbau zu Babel“ in Feldhausen zu Ende gegangen, doch Klimmeck will es jetzt fortsetzen – unter anderem auch in Ostfriesland und in Westfriesland. Dazu soll auch das Werk in Abbehausen gehören.

Frank Klimmeck brachte den Edewechter Künstler Norbert Pierdzig ins Gespräch, der schon in Petershörne bei Dangast und in Wapelersiel Skulpturen errichtet hat. Er hat das Modell entworfen – kostenlos, wie Karl-Heinz Wedemeyer betont. Bis zur nächsten Sitzung des Arbeitskreises am 4.Juli sollen Rechtsfragen geklärt sein und feststehen, ob die Fundamente Versorgungsleitungen beeinträchtigen würden.

Dann will sich Klimmeck bis Jahresende um Sponsoren bemühen; aus seinen früheren Projekten hat er gute Kontakte. Insgesamt wird das Kunstwerk nach Klimmecks Schätzungen 25- bis 30 000 Euro kosten. 5000 Euro dürfte allein das Gravieren der Ziegelsteine bringen.

Bis Mai 2012 fertig

Bis zu den Jubiläums-Feierlichkeiten im Mai 2012 soll das Kunstwerk stehen. Wenn sich die Grundstückseigentümer am Infelder Weg nicht damit abfinden können, muss ein neuer Platz her, sagt Karl-Heinz Wedemeyer: der Judentumer Weg. Auch der liegt genau zwischen Abbehausen und Ellwürden.

Über weitere Aspekte der Sitzung des Arbeitskreises berichtet die NWZ  in ihrer nächsten Ausgabe.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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